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Zu viel unterwegs: Das zahlt der Körper einem irgendwann heim

Schlaflos im Ruhestand: Wenn Rentner Stress haben

Einfach zu Hause sitzen und Kreuzworträtsel lösen oder stundenlang fernsehen? Für viele Senioren ist diese Vorstellung undenkbar. Nach einem arbeitsreichen Leben, in dem kaum Freiraum für Hobbys und private Aktivitäten war, möchten sie nun nachholen, was bisher zu kurz kam. Die Liste der Wunschvorstellungen ist lang: Reisen in ferne Länder, Sprachkurse an der Abendschule, Bücher lesen, Zeit mit den Enkeln verbringen und vieles mehr. Doch oft werden die eigenen Kräfte überschätzt, ein Termin reiht sich an den nächsten und plötzlich befindet man sich mitten drin im sogenannten Rentnerstress.

veröffentlicht am 04.02.2010 um 07:07 Uhr

Mal zu Hause bleiben, entspannen: Das hilft gegen Rentnerstress.

Auch die Drehzahl des modernen Lebens hat sich erhöht und viele ältere Menschen können nicht mehr mithalten. Ihnen erscheint alles hektisch und laut, die Informationsflut, die auf sie einprasselt, ist so hoch wie nie zuvor.

Seniorinnen kämpfen zudem häufig mit den Auswirkungen der Wechseljahre und den daraus resultierenden Hormonschwankungen, die sich negativ auf die Stimmung auswirken. Wenn dann noch die Sorge um die eigene Gesundheit oder der Verlust von Angehörigen hinzukommt, ist der seelische Druck enorm. Die Folgen der Stressbelastung: depressive Verstimmungen, Schlafstörungen, häufige Kopfschmerzen und innere Unruhe. Mediziner wissen: Wer bei chronischem Stress nicht langfristig gegensteuert, riskiert einen Burn-out.

Hierzu rät die Fachärztin für Allgemeinmedizin, Dr. med. Sabine Schäfer: „Ich empfehle meinen Patienten eine arzneiliche Komposition aus Metallen und Mineralien.“ Auch das Erlernen von Entspannungstechniken beugt einer übermäßigen Stressbelastung vor und wird von einigen Krankenkassen sogar bezuschusst. Ein Spaziergang an der frischen Luft, das Hören der Lieblingsmusik oder ein regelmäßiges Mittagsschläfchen wirken ebenfalls ausgleichend in stressigen Zeiten.



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