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Ort zum Wohlfühlen will geplant sein / Tipps für Gehandicapte

Kompromiss für die Küche – einfach barrierefrei bauen

Die Küche ist ein Ort zum Wohlfühlen. Für körperlich eingeschränkte Menschen gilt dies umso mehr: Um ein Stück ihrer Lebensqualität zu erhalten, sollte eine Küche ihnen tägliche Arbeiten erleichtern und selbstständiges Handeln ermöglichen.

veröffentlicht am 05.05.2010 um 16:26 Uhr

Wer eine Küche plant, ist gut beraten besser dran.

Walter Oehlkers, Planungsexperte für Küchen, hat fünf wichtige Tipps für die Planung einer barrierefreien Küche zusammengestellt.

Bevor mit der Küchenplanung begonnen werden kann, sollte der Betroffene selbst ausführlich mit dem Küchenberater über die vorhandenen körperlichen Einschränkungen reden. Manchmal hilft es, wenn während des Gesprächs kleine Tätigkeiten wie Kaffeekochen vom Erkrankten ausgeführt werden. Dies veranschaulicht die Probleme und hilft dem Berater, diese einzuordnen.

Nicht nur die krankheitsbedingten Einschränkungen sind individuell, auch die jeweilige Lebenssituation des Betroffenen erfordert spezielle Berücksichtigung bei der Küchenplanung. Zunächst ist wichtig: Wird für eine Einzelperson geplant oder für eine Familie.

Treffen Sie sich mit dem Küchenexperten am „Ort des Geschehens“, denn die vorhandene Bausubstanz muss vor Planungsbeginn begutachtet werden.

Informieren Sie sich über die Kostenstruktur: Welche Zuschüsse können Sie beanspruchen?

Funktionalität schließt Design und Trends nicht aus. Lassen Sie sich von Ihrem Küchenberater alle Möglichkeiten zeigen.

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