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Hausnotrufsysteme bieten Sicherheit für Senioren und ihre Angehörigen

In Sachen Sicherheit gibt’s schnelle Hilfe per Knopfdruck

„Meine Mutter geht nicht ans Telefon, hoffentlich ist ihr nichts passiert!“ – Wenn Eltern älter werden, machen sich ihre erwachsenen Kinder oft Sorgen, dass sie im Notfall nicht schnell genug zur Stelle sein können. Die Vorstellung, dass Mutter oder Vater etwa nach einem Sturz lange Zeit hilflos in der Wohnung liegen, ist für viele bedrückend. Doch die wenigsten Menschen wohnen heute noch Tür an Tür mit ihren Eltern und können mehrmals täglich selbst nach dem Rechten sehen.

veröffentlicht am 01.02.2012 um 11:28 Uhr

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Der Umzug in ein Seniorenwohnheim oder eine betreute Wohnanlage würde dieses Problem zwar lösen, entspricht aber meist nicht dem Wunsch der Senioren. So möchten nach einer TNS-Emnid-Umfrage zwei Drittel aller Befragten auch im Alter von 70 Jahren noch eigenständig wohnen. Viele wünschen sich aber zugleich, bei Bedarf Hilfe und Unterstützung in den eigenen vier Wänden zu bekommen.

Ein aktives, selbstständiges Leben und trotzdem jederzeit Hilfe in greifbarer Nähe – diesen Wunsch kann ein Hausnotruf erfüllen. Der armbanduhrkleine Notrufsender ist per Funk über eine Basisstation an das Telefonnetz angeschlossen und funktioniert nicht nur im Haus, sondern auch im näheren Umkreis wie im Garten oder draußen am Briefkasten. Genaue Reichweiten müssen allerdings für jede Wohnung individuell getestet werden. Der Notrufsender ist zudem wasserfest und kann sogar in der Badewanne getragen werden. Im Notfall drückt man einfach den Knopf, und schon wird die Einsatzzentrale alarmiert.

Über eine Freisprechfunktion nimmt ein erfahrener Mitarbeiter mit dem Hilfesuchenden Kontakt auf und verständigt je nach Situation Kontaktpersonen, Bereitschafts- oder Notdienst. So können entweder Tochter, Sohn oder Enkel beziehungsweise Sanitäter oder Notarzt auf Knopfdruck schnell zu Hilfe eilen.

Mit dieser Absicherung im Hintergrund können Senioren ihr eigenständiges Leben wieder in vollen Zügen genießen. Im Haus tätig sein, die Gartenmöbel streichen, ein erfrischendes Duschbad nehmen – alles kein Problem, wenn Hilfe jederzeit erreichbar ist.

Die Initiative Hausnotruf unterstützt die Idee des unabhängigen Lebens im Alter. Sie bietet für Familien und Betroffene Informationen und Servicethemen zum Thema Hausnotruf – ein System, das für Selbstständigkeit und längeren Verbleib in den eigenen vier Wänden steht. Unter www.initiative-hausnotruf.de erfahren Interessierte mehr dazu. Den Hausnotruf bietet zum Beispiel auch das DRK Hameln-Pyrmont an. Infos unter der -Nummer 0 51 51 / 40 12-35. djd



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