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Warum Rentner oft keine Zeit haben – und welche Rolle die Enkel dabei spielen

Immer öfter ausgebucht: Der Alltag hat die Rentner im Griff

„Rentner haben doch nie Zeit.“ Was als scherzhafter Ausspruch gemeint ist, wenn man versucht, sich mit Menschen im Ruhestand zu verabreden, trifft immer häufiger die Realität.

veröffentlicht am 13.08.2012 um 16:18 Uhr

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Der Terminkalender vieler Senioren ist prall gefüllt und lässt kaum Lücken für spontane Treffen oder eine entspannte Pause zwischendurch. Stattdessen stehen Sporttraining und Theaterbesuch, Reisen und Ehrenamt, Gartenarbeit und Computerkurse auf dem Programm.

Sicher ist es richtig, nach dem Ende des Berufslebens nicht alle Aktivitäten herunterzufahren und auf dem Sofa „einzurosten“. Schließlich gehört man ab Mitte 60 längst nicht zum alten Eisen. Dennoch sind hektische Betriebsamkeit und der Versuch, jetzt endlich alles nachzuholen, wozu man bisher zu wenig Zeit hatte, auch keine glücklich gewählten Strategien.

Denn der Ruhestand hat seinen Namen nicht von ungefähr, und so fit man sich auch noch fühlt – Körper und Geist sind nun mal keine 35 mehr. Ob Tagesausflug ins Grüne, das Aufpassen auf die Enkelkinder oder der Spieleabend im Freundeskreis: All dies macht zweifellos viel Freude, sollte aber nicht geballt an einem Tag und womöglich noch vier- bis fünfmal pro Woche stattfinden.

Es ist ganz normal, dass man sich an den neuen Lebensabschnitt nach dem Ausstieg aus dem Job erst einmal gewöhnen muss. Optimalerweise entwickelt man spätestens einige Monate vorher zusammen mit dem Partner Ideen, wie die erste Zeit als Rentner gestaltet werden kann – mit einer gesunden Mischung aus Aktivität und Entspannung. Wem es schwerfällt, zur Ruhe zu kommen, der kann dem Körper sanft und auf natürliche Weise helfen. So kann der Extrakt der Pflanze Rhodiola rosea, enthalten etwa in „Cefavora memo“, ausgleichend auf die Psyche wirken, Stresserscheinungen vorbeugen und das allgemeine Wohlbefinden unterstützen. Zusammen mit weiteren Aktivstoffen wie B-Vitaminen, Lecithin, Folsäure und Magnesium kann der Pflanzenextrakt zudem die geistige Leistungsfähigkeit fördern.

Wenn die Großeltern häufig Babysitter spielen:

Großeltern sind praktisch: Sie sind oft zu Hause und können prima spontan auf die Enkel aufpassen, wenn Not am Mann ist. Was in einer Ausnahmesituation jede Oma und jeder Opa gern tut, sollte allerdings nicht zur Regel werden. Kinder, die ihre Eltern als immer verfügbaren Hort für den eigenen Nachwuchs nutzen, sollten wissen, dass dieser Service nicht selbstverständlich ist. Und Großeltern sollten sich davor hüten, ständig eigene Pläne zurückzustellen. Hilfe innerhalb der Familie funktioniert nur, wenn beide Seiten aufeinander Rücksicht nehmen.



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