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Naturfarben für innen und außen stellen eine nachhaltige Alternative dar

Gesund und umweltfreundlich renovieren

Unabhängig davon, ob eine neue Wohnung bezogen wird oder die vorhandene Wohnung einen neuen Look erhalten soll: Die Auswahl der Farben und Lacke trägt nicht nur zur Optik der eigenen vier Wände entscheidend bei, sondern kann auch das gesunde Raumklima beeinflussen. Naturfarben, die ausschließlich aus natürlichen Grundprodukten hergestellt werden, bieten in dieser Hinsicht viele Vorteile zu konventionellen Farben und Lacken.

veröffentlicht am 04.12.2014 um 10:37 Uhr

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Was sind Naturfarben?

Allerdings lohnt es sich dabei für den Heimwerker, genau hinzuschauen: Der Begriff „Bio“ ist im Zusammenhang mit Farben und Lacken nicht geschützt. Die Bezeichnung alleine macht eine Farbe also noch nicht zu einer echten Naturfarbe. Aus diesem Grund sollte man auf die verschiedenen Prüfsiegel achten, die echte Naturfarben auszeichnen.

So sind Kennzeichnungen von „Öko-Test“ oder „IBR“ bereits ein guter Hinweis auf sichere und biologische Produkte. Doch auch ohne eine solche Kennzeichnung kann ein Blick auf die Inhaltsstoffe Aufschluss bieten. Sind bei den Naturfarben nur natürliche Inhaltsstoffe angegeben, kann man sich in der Regel auf deren Umweltfreundlichkeit verlassen. Der Hersteller Biopin zum Beispiel verwendet ausschließlich natürliche Grundprodukte, Öl und Farbstoffe für seine Produkte.

Grundsätzlich bieten Naturfarben dem Nutzer verschiedene Vorteile – und das sowohl für den Innenbereich als auch für Gartenmöbel, Terrasse und Zäune im Außenbereich. Neben der hohen Umweltverträglichkeit und dem gesunden Raumklima bieten Naturfarben oft auch ein besseres Ergebnis. Dies liegt an den kleineren Molekülen dieser Farben, die leichter und somit tiefer in die Oberfläche etwa von Holzmöbeln einziehen. Möchte man alte, aber noch gut erhaltene Elemente wie Holztreppen, Arbeitsplatten oder auch Möbelstücke aufarbeiten, sollte man zunächst prüfen, womit diese bisher behandelt wurden. Geöltes Holz sollte auch weiterhin geölt werden.

Bei lackierten Hölzern hingegen kann man nach dem Abschleifen der Lackschicht vollkommen frei entscheiden, womit man das Holz behandeln möchte. Beim Abschleifen sollte man allerdings darauf achten, mit immer geringerer Körnung zu arbeiten und entweder an der frischen Luft oder in ausreichend gut belüfteten Räumen mit Atemschutz zu arbeiten.

Als besonders effektiv hat sich neben dem Ölen oder dem Wachsen vor allem das Hartwachsöl erwiesen. Dieses bietet eine Kombination aus Wachs und Öl und vereint beide Vorteile miteinander. Einfach in der Anwendung und gut belastbar, lässt es Hölzer schnell in neuem Glanz erstrahlen. Dabei sind die Oberflächen bei Weitem nicht so empfindlich wie bei Lackierungen und können zum Beispiel bei Kratzern schnell und einfach überarbeitet werden. mpt



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