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Ambulante Pflegedienste helfen den Betroffenen und ihren Familien

Für immer zu Hause: Dieser Wunsch kann erfüllt werden

Immer mehr Bundesbürger machen sich Gedanken, wie sie sich ihre eigene Pflege oder die Pflege ihrer Eltern im Falle eines Falles vorstellen. TNS Emnid wollte im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen wissen, wie die Deutschen – aus allen Altersgruppen – im Fall der Pflegebedürftigkeit am liebsten versorgt würden. Das eindeutige Ergebnis: 72 Prozent möchten am liebsten zu Hause vom Partner oder von Familienangehörigen gepflegt werden, nur 17 Prozent bevorzugen das Heim mit seinen Fachkräften.

veröffentlicht am 06.03.2012 um 12:53 Uhr

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Aber längst nicht jeder Pflegebedürftige kann heute auf die Unterstützung durch Familienmitglieder zählen – immer mehr Bundesbürger leben allein oder haben keinen besonders engen Kontakt zu ihren Verwandten. Für sie und alle anderen Betroffenen und ihre Angehörigen hat die Politik vor einiger Zeit bedeutsame Weichen gestellt.

Christian Gatt von den Ergo Direkt Versicherungen weist auf die beiden wichtigsten Maßnahmen hin, die aber vielen noch nicht bekannt sind: „Seit 2009 gibt es zum einen den gesetzlichen Anspruch auf eine kostenlose Pflegeberatung. Zum anderen werden in allen Bundesländern flächendeckend sogenannte Pflegestützpunkte aufgebaut.“ Diese Stützpunkte ergänzen die kirchlichen und sonstigen staatlichen und karitativen Angebote, die es vorher bereits gab.

In den Pflegestützpunkten erhalten die Betroffenen nicht zuletzt kompetente Antworten auf alle Fragen im Zusammenhang mit der häuslichen Pflege. Welche Hilfen stehen mir zu? Wo finde ich eine gut ausgebildete Haushalts- oder Pflegekraft? Wo finde ich und wie finanziere ich einen ambulanten Pflegedienst? Christian Gatt betont, dass sich die Berater zuerst ein Bild von der Situation des Pflegebedürftigen und seinem häuslichen Umfeld machen: „Auf dieser Basis geben sie wertvolle Ratschläge zur Versorgung und auch zu den individuellen finanziellen Optionen.“

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  • Viele ambulante Pflegedienste bieten den Betroffenen ein umfangreiches Angebot, sodass sie in ihren eigenen vier Wänden betreut werden können. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

Unabhängig davon, ob ein Pflegebedürftiger zu Hause oder im Heim betreut wird: Von der gesetzlichen Pflegeversicherung wird stets nur ein Teil der Pflegekosten getragen, der Rest muss über die Rente und das Vermögen des zu Pflegenden erbracht werden. Die persönlichen Ressourcen sind dann oft schnell verbraucht. Danach müssen die Kinder für ihre Eltern aufkommen. Christian Gatt von den Ergo Direkt Versicherungen: „Mit dem rechtzeitigen Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung kann das finanzielle Risiko der Pflege für die Familie erheblich gemindert werden.“

Derzeit gibt es in mehr als 550 deutschen Städten Pflege-Stützpunkte. Auch im Internet sind diese präsent: Auf der Seite www.pflegestuetzpunkte-online.de steht ein komplettes Verzeichnis. Auch die auf diesen Seiten werbenden Unternehmen liefern Ihnen brauchbare Informationen und sind als Ansprechpartner vor Ort für Sie da.

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