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Arbeitnehmer können für die Betreuung bis zu sechs Monate aussteigen

Für die Pflege: Auszeit vom Beruf gesetzlich geregelt

Viele Bundesbürger wissen nicht, dass sie sich für die Pflege von Angehörigen unbezahlt frei nehmen dürfen. Das geht aus einer aktuellen, vom Institut für Sozialmedizin der Charité in Berlin durchgeführten Umfrage hervor, an der sich 6000 Krankenversicherte beteiligten.

veröffentlicht am 27.10.2010 um 05:44 Uhr

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Demnach kannten 55 Prozent der Befragten die sogenannte Pflegezeit nicht. Diese war mit der Pflegereform 2008 eingeführt worden. Sie gibt Arbeitnehmern, die etwa einen gebrechlichen Vater oder eine demente Großmutter betreuen, die Möglichkeit, hierfür bis zu sechs Monate aus dem Beruf auszusteigen und trotzdem weiter versichert zu bleiben.

79 Prozent der vom Institut für Sozialmedizin Befragten vertraten zudem die Auffassung, dass Familienangehörige im Falle eines Falles ihren Beitrag zur Pflege zu leisten hätten und sich darin von professionellen Kräften unterstützen lassen sollten. 77 Prozent wünschen sich ganz konkret, dass ihr Lebenspartner sie pflegt. Das Pflegeheim bleibt immer nur die Notlösung: Nur neun Prozent der Befragten können sich vorstellen, dort zu leben.

Die anderen setzen im Falle eines Falles auf die Pflege und Hilfe der näheren Angehörigen.

Die Pflege dementer Angehöriger benötigt Zeit.

Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen



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