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PETs werden bis zu 15 Mal befüllt

Diese Flaschen kriegen den Hals nicht voll

Leicht, hygienisch, bruchsicher: Die PET-Flasche gibt es für jeden Bedarf in der passenden Größe. Was viele nicht wissen: Ebenso wie Glas gibt es für diese Kunststoffflaschen, gleich ob Einweg oder Mehrweg, einen Materialkreislauf. So kommt eine Mehrwegflasche auf bis zu 15 Leben – das spart Rohstoffe und CO2-Emissionen ein.

veröffentlicht am 21.09.2012 um 10:22 Uhr

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Die PET-Mehrwegflaschen werden nach der Rückgabe im Getränkemarkt zu den Produktionsstätten transportiert. Dort werden sie sortiert, auf Beschädigungen kontrolliert und durchlaufen mehrere Qualitätstests. So „beschnüffeln“ unter anderem sogenannte Sniffer – das sind elektronische Detektoren – jede Flasche auf fremde Gerüche. Nur einwandfreie Flaschen kommen weiter in die Reinigung, die restlichen werden recycelt. Die sauberen Flaschen werden nun mit den Getränken befüllt und gelangen direkt zurück zum Handel. PET-Mehrwegflaschen werden beim größten deutschen Getränkehersteller Coca-Cola im Schnitt 15 Mal wieder befüllt. Das Unternehmen verkauft fast zwei Drittel aller Getränke in Mehrwegverpackungen.

Aussortierte PET-Mehrwegflaschen sowie Einwegverpackungen wandern ins Recycling – und können anschließend wieder für neue Verpackungen genutzt werden. So verwendet beispielsweise Coca-Cola bei Einweg-PET schon heute fast 19 Prozent recyceltes Material. In Zukunft soll dieser Anteil weiter steigern, und das Gewicht der Flaschen weiter verringert werden.

„Es kommt auf den richtigen Mix an, um das ökologische Einsparpotenzial umfassend zu nutzen. Dazu gehört neben Recycling, Gewichts- und Ressourcenoptimierung auch die Verwendung nachwachsender Rohstoffe“, erläutert Uwe Kleinert, zuständig für Nachhaltigkeit bei einem Getränkehersteller. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie „Lebe die Zukunft“ will zum Beispiel Coca-Cola den Verbrauch fossiler Rohstoffe weiter senken.

Denn die Entwicklung bei den PET-Getränkeflaschen steht nicht still. Das Ziel lautet, in Zukunft Alternativen zu den fossilen Ressourcen wie Erdöl zu finden und verstärkt erneuerbare Materialien zu nutzen.

Ein Beispiel ist die „PlantBottle“-Verpackung, die Coca-Cola in Deutschland bereits erfolgreich für die Wassermarke „ViO“ nutzt. Die Flasche, zu erkennen an einem grünen Symbol auf dem Etikett, besteht zu 35 Prozent aus recyceltem Kunststoff und zu 14 Prozent aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen. Dieser Anteil soll künftig weiter wachsen.

Leichtgewichte mit langem Leben: PET-Mehrwegflaschen lassen sich bis zu 15 Mal wieder befüllen.

Foto: djd/ Coca-Cola GmbH



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