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Mikronährstoffe unterstützen die Augengesundheit / Kontrolle beim Arzt

Die Makuladegeneration macht vielen zu schaffen

Da hat man sich so sehr auf den Ruhestand gefreut. Endlich genügend Zeit für Hobbys, Reisen, Spaß mit den Enkelkindern. Doch die Realität sieht oft anders aus. Bereits um das 50. Lebensjahr herum kann die Sehkraft schwinden. Zuerst zeigen sich beim Lesen graue Schatten auf den Buchseiten, Linien wirken seltsam verzerrt und die Farben trüber als sonst…

veröffentlicht am 01.02.2012 um 11:33 Uhr

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Die Erkrankung, die den Mittelpunkt des Sehens raubt, wird als altersabhängige Makuladegeneration oder AMD bezeichnet. Etwa jeder Fünfte im Alter zwischen 65 und 74 Jahren und sogar jeder Dritte über 75 ist davon betroffen. Die Ursache der altersabhängigen Makuladegeneration ist noch nicht eindeutig geklärt. Jedoch gehen Experten davon aus, dass das Auge mit zunehmendem Alter mit dem Entsorgen der „Abfallprodukte“ in der Makula nicht mehr fertig wird – es entstehen Ablagerungen unter der Netzhaut. Dadurch kann es zu Gefäßeinsprossungen, dem Absterben von Sinneszellen und dem Verlust der zentralen Sehschärfe kommen. Das Umfeldsehen bleibt allerdings erhalten.

Zu den vorbeugenden Maßnahmen gegen die AMD gehören eine gesunde Ernährung, Schutz vor starker Belastung der Augen durch Sonnenlicht sowie der Verzicht aufs Rauchen. Auch der Zusammenhang zwischen Makuladegeneration und Fettleibigkeit wird diskutiert. So berichtet das englische Royal National Institute of the Blind (RNIB): „Übergewichtige riskieren einen grauen Star und eine altersbedingte Makuladegeneration.“ Auch die Ernährungsgewohnheiten beeinflussen das Sehvermögen: Lutein und Zeaxanthin sind die entscheidenden Schutzsubstanzen der Makula vor Lichteinflüssen. Um Mängel auszugleichen und die Augengesundheit zu unterstützen, rät die Rostocker Augenärztin Dr. med. Petra Fischer: „Wenn eine AMD diagnostiziert wird, ist eine ernährungsmedizinische Mikronährstoffergänzung – beispielsweise durch Orthomol Vision AMD – zur Deckung des therapeutisch erhöhten Bedarfs extrem wichtig.“Untersuchung beim AugenarztEine Makuladegeneration lässt sich anhand folgender Verfahren über den Augenarzt feststellen:Untersuchung mit Sehzeichen auf der Sehtafel und dem sogenannten Amsler-Netz: Dies ist ein Gitter mit einem schwarzen Punkt in der Mitte. Menschen mit einer Makuladegeneration können das Gitter um den Punkt herum nicht mehr scharf sehen, wenn sie den Punkt fixieren.Untersuchung des Augenhintergrundes mit einem Augenspiegel.Farbstoff-Untersuchung – dabei wird in die Armvene ein fluoreszierender Farbstoff gespritzt und mit einer Kamera dessen Verteilung in der Netzhaut beobachtet.

Der blinde Fleck ist ein typisches Symptom von AMD.

Fotos: djd/Orthomol



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