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Mehr als 5000 Wechselwirkungen sind bisher bekannt

Bei Medikamenten ist weniger manchmal mehr

Es sind kleine, bunte Pillchen, die in den Dosen ganz harmlos wirken, deren falsche Einnahme aber zu gravierenden Problemen führen kann. Besonders ältere Patienten und chronisch Erkrankte müssen umsichtig sein.

veröffentlicht am 04.02.2010 um 07:55 Uhr

Wissen, was Wechselwirkungen hat: Der Apotheker hilft. Foto: bil

Viele Apotheken bieten ihren Stammkunden mittlerweile einen kostenlosen Service an: Die Apotheken-Kundenkarte, die alle Daten des Patienten speichert. „Je mehr Wirkstoffe eingenommen werden, desto größer ist das Risiko für Wechselwirkungen. Die Medikation sollte möglichst vollständig erfasst werden, also alle verordneten Arzneimittel und die komplette Selbstmedikation“, erklärt Friedemann Schmidt, Vizepräsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Die in der Apotheke gespeicherten Daten unterliegen selbstverständlich dem Datenschutz.

Bislang sind mehr als 5000 Wechselwirkungen zwischen Medikamenten bekannt. Die Medikamente können sowohl ihre Wirkungen, aber auch Nebenwirkungen wechselseitig verstärken, aber auch abschwächen. Dadurch verändern sich die Wirkungsdauer oder -stärke. Wenn der Apotheker die komplette Medikation kennt, kann er einen individuellen Tagesplan erstellen.



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