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Nachträglich eingebaute Tür erleichtert den Einstieg

Barrierefreies Badezimmer: So geht es ab in die Wanne

Die besten Jahre so selbstständig wie möglich in der vertrauten Umgebung zu verbringen – diesen Wunsch hegen viele Menschen der Generation 50 plus. Doch oft sind es die kleinen Dinge, die auf einmal unerwartet schwerfallen. Umso sinnvoller ist es, frühzeitig an morgen zu denken und die eigenen vier Wände barrierefrei umzugestalten, beispielsweise mit extrabreiten Türen, leicht zugänglichen Schrankfächern oder höher an der Wand positionierten Schaltern und Steckdosen. Gerade im Bad verbirgt sich manche Stolperfalle, die sich mit vergleichsweise einfachen Mitteln entschärfen lässt. Ein Beispiel dafür ist der Ein- und Ausstieg aus der Badewanne.

veröffentlicht am 14.09.2012 um 10:34 Uhr

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Jeder, der schon einmal verletzt war, weiß, wie schwer bei eingeschränkter Beweglichkeit plötzlich der Zugang zur Wanne fällt. Da man auf die tägliche Hygiene nicht verzichten mag, riskiert man Kletterpartien, die in einem „Ausrutscher“ und schmerzhaften Verletzungen enden können. Dies gilt nicht nur für ältere Menschen, sondern ebenso für die Jüngsten der Familie. Die Lösung ist eine „Tür“ für die Badewanne, die den bequemen, fast ebenerdigen Zustieg ermöglicht – man schreitet förmlich in die private Wellnessoase. Eine komplette Badrenovierung, viel Lärm und Schmutz muss man dafür nicht in Kauf nehmen, denn spezielle Modelle lassen sich schnell und einfach in fast jede vorhandene Wanne nachträglich einbauen.

Erfahrene Handwerker bauen den Zugang in wenigen Stunden ein, schon am nächsten Tag ist die Badewanne wieder voll nutzbar. „Die nachträgliche Installation geht nicht nur schnell vonstatten und bietet viel Sicherheit – diese Lösung ist auch deutlich preisgünstiger als eine barrierefreie Badsanierung“, schildert Alexander Aßmann von Tecnobad. Dazu wird passgenau in die vorhandene Badewanne eine Öffnung eingefügt und die Tür aus transparentem, hoch bruchfestem Kunststoff eingesetzt. Selbst die Fliesen der Wannenverkleidung werden beim Einbau nicht beschädigt.

Die Tür, die zum Ein- und Ausstieg einfach hochgeklappt wird, lässt sich ohne großen Kraftaufwand leicht öffnen und schließen. Die bewährte Konstruktion schließt absolut wasserdicht. Damit gehört auch die Überschwemmung, die sich beim Aussteigen aus einer Wanne ohne Tür nicht immer verhindern lässt, der Vergangenheit an.

Zum Tag des Bades am heutigen Samstag, 15. September, stellen viele Händler unterschiedliche Badlösungen vor: Die Barrierefreiheit steht dabei ganz besonders im Fokus. Auf www.gutesbad.de sind die Händler aufgeführt.Zuschüsse nutzenNur die wenigsten Häuser und Wohnungen verfügen heute bereits über eine barrierefreie Ausstattung – dabei wird der Bedarf in der Generation 50 plus immer größer. Wer sein Zuhause modernisieren möchte, kann dafür verschiedene Förderungen nutzen, von zinsgünstigen Darlehen bis hin zu finanziellen Zuschüssen, die von der Pflegekasse für Einbauten wie zum Beispiel eine Badewannentür gezahlt werden.

Selbstständig und barrierefrei in den eigenen vier Wänden: Eine Badewannentür erleichtert die tägliche Hygiene, wenn die eigene Beweglichkeit eingeschränkt ist. Foto: djd/Tecnobad Deutschland



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