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Wenn Rentner auswandern, sollten sie vorsorgen und einiges beachten / Teils Doppelbesteuerung

Ab in den Süden – das reizt viele

„Wir sind dann mal weg“ – unter diesem Motto verlegen immer mehr deutsche Rentner ihren Wohnsitz im Ruhestand ins Ausland. Eine Umfrage ergab: Sechs Prozent der Befragten planen tatsächlich die Verlegung des Wohnsitzes ins Ausland, 44 Prozent können es sich zumindest gut vorstellen, im Ausland zu leben.

veröffentlicht am 18.08.2011 um 06:20 Uhr

Illustration: djd/Ergo Direkt Versicherungen

Für 15 Prozent kommt es hingegen eher nicht in Frage, sich ins Ausland abzusetzen, und 34 Prozent zeigten sich heimatverbunden. Für sie ist ein regelmäßiger Auslandsaufenthalt im Winter so gut wie ausgeschlossen. 50 zu 49 Prozent: Damit halten sich die Fans des sonnigen Südens und die bodenständigeren Bundesbürger praktisch die Waage. Derzeit zahlt die Deutsche Rentenversicherung Bund im Übrigen bereits rund 1,6 Millionen gesetzliche Renten in andere Länder – damit hat sich der Wert seit 1992 annähernd verdoppelt.

Wer seinen Ruhestand im sonnigen Süden verbringen will, der muss die nötigen finanziellen Möglichkeiten haben. Denn die gesetzliche Rente reicht dafür in aller Regel nicht aus. Mit privater Vorsorge kann man deshalb gar nicht früh genug beginnen. Bei einem Start in jungen Jahren genügen monatliche kleine Beiträge, um nach einer ausreichend langen Laufzeit auf eine stolze Summe zu kommen. Ein Beispiel ist die „Zusatz-Rente“ der Ergo Direkt Versicherungen. Diese günstige Rentenversicherung zahlt eine monatliche, lebenslange Rente ab vereinbartem Zahlungsbeginn. Auf Wunsch gibt es die private Altersvorsorge auch als Einmalauszahlung, sobald das Rentenalter erreicht ist. Die private Rente wird dann auch problemlos ins Ausland überwiesen.

Aber aufgepasst: Für Deutsche, die im Ausland leben, gibt es in vielen Ländern Doppelbesteuerungsabkommen. Darin ist geregelt, welchem Staat für welche Einkunftsart die Besteuerung zusteht. Seit 2005 ist mindestens die Hälfte der gesetzlichen Rente in Deutschland zu versteuern. Wer 2010 in den Ruhestand eintrat, wurde mit 60 Prozent seiner Rente veranlagt, für Neurentner im Jahr 2040 werden es 100 Prozent sein. Private Renten werden nach wie vor ausschließlich mit dem Ertragsanteil besteuert.



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