weather-image
16°

Gemeindebrandmeister würdigt Einsatzkräfte / Laptops und Internet für die Gerätehäuser

Zwischen Großeinsatz und Schlammschlacht

COPPENBRÜGGE. Waren die Regularien innerhalb weniger Minuten abgehandelt, so kündigte Walter Schüll, als er an der Reihe war, an: „Da brauche ich wohl etwas länger.“ Und tatsächlich war es eine lange Liste, die er unter „Bericht des Gemeindebrandmeisters“ während der jüngsten Sitzung des Coppenbrügger Ratsausschusses für Feuerschutz, öffentliche Sicherheit und Ordnung vortrug.

veröffentlicht am 17.08.2017 um 18:29 Uhr
aktualisiert am 07.12.2017 um 12:50 Uhr

Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Es sei eben, so Schüll, „ein ereignisreiches halbes Jahr gewesen“, aus dem er berichten wolle. Da habe es vielerlei Einsätze, aber auch Amtsübergaben und Veranstaltungen eher geselliger Natur gegeben, führte der Gemeindebrandmeister aus. Er hob dabei die „Schlammschlacht“ beim Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehren, das vollkommen verregnet war, ebenso hervor wie die Großeinsätze in den Tagen vom 25. bis zum 27. Juli, als die „Blauröcke“ und zahlreiche weitere freiwillige Helfer wegen sintflutartiger Regenfälle zermürbende 48 Stunden lang im Einsatz waren. Die Zusammenarbeit aller Hilfskräfte habe „hervorragend geklappt“, lautete Walter Schülls Resümee. Abschließend verwies er noch darauf, dass die Freiwillige Feuerwehr Coppenbrügge in den vergangenen sechs Monaten „im Schnitt an jedem dritten Tag im Einsatz“ gewesen sei. „Ich denke, das ist ganz ordentlich“, fügte der Gemeindebrandmeister, verbunden mit einem ausdrücklichen Dank an alle Einsatzkräfte, hinzu.

Auch sein Feuerwehrkamerad, Hauptbrandmeister Hagen Bruns, wartete mit einem längeren Bericht auf, als er über das neue Feuerwehrverwaltungsprogramm informierte. Er tue das, so Bruns, nicht zuletzt im Hinblick darauf, dass in den Haushalt für das kommende Jahr dafür benötigte Mittel eingestellt werden sollten. Denn während das Programm an sich vom Land Niedersachsen zur Verfügung gestellt werde und jetzt „nur noch“ mit den ortsspezifischen Daten „gefüttert“ werden müsse, fehle es bei den Löschzügen und in den Feuerwehrhäusern der einzelnen Coppenbrügger Ortsteile noch immer an der notwendigen Hardware.

Einmütig sprachen sich die Ausschussmitglieder dafür aus, dass im nächsten Jahr die dafür benötigten Laptops angeschafft und in den Feuerwehrhäusern entsprechende Internetverbindungen bereitgestellt werden sollten. Dabei werde es allerdings zunächst darum gehen, zwar nicht die billigsten, wohl aber die kostengünstigsten Lösungen zu finden.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?