weather-image
23°

Feuerwehr-Bedarfsplan wird beraten

Auf der Zielgeraden

veröffentlicht am 22.08.2017 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.12.2017 um 12:50 Uhr

Nur ein Bereich von vielen: Die Trennung von Einsatz- und Privatkleidung in den Gerätehäusern ist bislang nicht in allen Häusern Realität.
Jens

Autor

Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

BAD MÜNDER. . Es geht in den Endspurt: Die Politik in Bad Münder muss sich in den kommenden Wochen darüber klar werden, wo sie in Sachen Feuerwehr hin will. Fest steht schon jetzt, dass die Lösung der anstehenden Probleme im großen Komplex Feuerwehr Geld, viel Geld, kosten wird. Im September sollen die Weichen gestellt werden.

Vor genau einem Jahr starteten Feuerwehr und Stadtverwaltung mit der Erfassung und Zusammenstellung der Daten, die die von der Stadt beauftragte Gesellschaft BBS Gefahrenabwehr aus Hamburg als Grundlage für den Feuerwehrbedarfsplan benötigt. Aufwändig wurden Details zu jedem einzelnen Feuerwehrmitglied zusammengestellt, zu vergangenen Einsätzen, zu besonderen Gefährdungen. Ein immenser Aufwand, doch eine solide Datengrundlage ist wichtig, soll der Bedarfsplan doch die Grundlage für die Feuerwehrarbeit der kommenden Jahre bilden.

Teil des Bedarfsplanes wird auch die Situation der einzelnen Feuerwehrstandorte, insbesondere die Ausstattung und der Zustand der Feuerwehrgerätehäuser sein. Und in diesem Punkt ist der Bedarfsplan auch so etwas wie eine Klammer, die die weiteren aktuellen Entwicklungen im Feuerwehr-Sektor umschließt. Bei der Einbringung des Haushaltes hatte Kämmerer Marcus Westphal bereits angekündigt, möglichst für den Haushalt 2018 ein Gesamtkonzept vorlegen zu wollen, das sowohl den Feuerwehrbedarfsplan als auch die aufgrund der Untersuchungen der Feuerwehr-Unfallkasse (FUK) notwendigen Investitionen in Feuerwehrhäuser sowie den Neubau des Feuerwehrhauses Bad Münder berücksichtigen werde.

In der vergangenen Woche stand ein Abstimmungsgespräch mit Vertretern von BBS, einer Arbeitsgruppe der Feuerwehr und Verwaltungsvertretern an, in dem ein Vergleich der Soll- und der Ist-Struktur und die daraus resultierenden Folgerungen diskutiert wurde. Wenn die Ergebnisse dieser Runde eingearbeitet sind, soll der Kreis erweitert werden. Westphal will zunächst mit den Fraktionen abstimmen, wie eine Beratungsfolge aussehen könnte – letztlich muss dann der Verwaltungsausschuss den weiteren Kurs vorgeben. Dabei geht es auch um die Frage, ob Sondersitzungen von Bau- und Feuerschutzausschuss anberaumt werden, um das Thema Feuerwehrbedarfsplan mit den daraus resultierenden Veränderzungen vorzustellen und zu diskutieren.

Je nach Entscheidung der Politik könnten dann auch die Mängelberichte der Feuerwehrunfallkasse zu den 15 Gerätehäusern der Stadt und die Ergebnisse der Brandschutzbegehungen ebenfalls beraten werden. Und auch Der Vorteil von Sondersitzungen: In den regulären, aber später terminierten Sitzungen könnten dann bereits Empfehlungen beschlossen werden, die dann letztlich in einer Ratssitzung die einzelnen Aspekte wieder zusammenführen. Für die, die sich bereits intensiver mit dem Thema beschäftigt haben, keine Überraschung: Die Entscheidung, die der Rat dann treffen muss, ist auch eine Entscheidung von erheblicher finanzieller Bedeutung. „Es geht um mehrere Millionen Euro“, macht der Kämmerer bereits vorab deutlich.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?