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Wochenrückblick der Redaktion

Verbotene Begriffe und späte Hilfe

Von der Prügelei zwischen präpubertären Jungs bis zum krankenhausreif geprügelten Opfer und brutalster Gewalt in der Jugendszene war es in dieser Woche nicht weit. Diesmal war es aber nicht allein die Medienmaschinerie, die reißerische Meldungen produzierte, sondern die Polizei in Bad Pyrmont sorgte mit einer Mitteilung dafür, dass Medien aus ganz Deutschland das Schlimmste annahmen und sich auf ein 10-jähriges Opfer mit schweren inneren Verletzungen stürzten – während es dem kleinen Jungen längst wieder recht gut ging. Außerdem:

veröffentlicht am 15.10.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:50 Uhr

Birte Hansen

Autor

Reporterin zur Autorenseite

Belehrt: Er habe es sich angewöhnt, Redakteure und Redaktionen anzuschreiben und auf den Missbrauch aufmerksam zu machen, schreibt Ex-Ratsmitglied Uwe Schoormann aus Hameln: Der Begriff „Parteigenosse“ entstamme dem NSDAP-Sprachgebrauch und sei im „direkten Gegensatz zum sozialistischen ,Genosse‘ durch die Nazis eingesetzt worden.“ Daher verbiete sich die Verwendung des Begriffes für andere Parteiorganisationen. Wir danken für den Hinweis und leiten die Mail weiter an die Süddeutsche, den Tagesspiegel, Wiwo, RP-Online, … und alle, die die Begriffe synonym verwendet haben.

Umworben: Als Frank Henke begann, sich durch die Flut an Briefen, Blättern und Broschüren zu wühlen, die sich im Newsroom aufgetürmt hatte, ahnte er nicht, wie lange das dauern würde. Eine Mailingaktion hatte die nächste gejagt, und am Ende ärgerte er sich, dass er nicht einfach hinten angefangen hatte. Der letzte Brief verhieß eine Lösung: „Was tun gegen unerwünschte Werbung?“

Umwerfend: Mit einer nahezu brillanten Erkenntnis hat Jobst Christian Höche alle, die’s gehört haben, überrascht: „Die Rückseite ist hinten!“ Wow. Zu seiner Entlastung: Mit „Rückseite“ war diese Zeitungsseite gemeint, und „hinten“ bedeutet hier am Ende des Flures „beim Korrektor“.



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