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Drei Monate nach unserem Bericht: AOK-Sanierung folgt straffem Zeitplan

„Tag der offenen Tür“ schon festgelegt

Rinteln (mld). Das AOK-Haus in der Rintelner Bahnhofstraße hat sich den Einwohnern der Stadt in den letzten Monaten komplett im Baugerüst gezeigt, die Bauarbeiten an der Hausnummer 3 sind, auch für die Außenwelt deutlich sichtbar, vorangegangen. Heute aber, sagt AOK-Pressesprecher Oliver Giebel, soll mit der Abrüstung begonnen werden.

veröffentlicht am 13.07.2011 um 00:00 Uhr

Tatsächlich hat die AOK einen genauen Zeitplan für den Standort Rinteln verfasst, schon bald sollen die Mitarbeiter der Krankenkasse wieder in das unter Denkmalschutz stehende Haus zurückkehren können: „Zum 31. Juli sollen alle Arbeiten fertiggestellt sein“, sagt Giebel.

Abgenommen werden sollen die Arbeiten durch Vertreter der AOK in der dritten Augustwoche, die Innenausstattung und der Aufbau der Möbel sollen schließlich bis zum 25. August erfolgen. Denn: Am Montag, 29. August, will die AOK ihren Betrieb in der Bahnhofstraße wieder aufnehmen und ihre Kunden wieder beraten, am Wochenende davor sollen die Aktenschränke auch wieder mit Inhalt gefüllt und der restliche Zubehör in die neuen alten Räumlichkeiten einziehen.

Im April dieses Jahres hatte eine Spezialfirma aus Dortmund das Haus auf Pfähle gestellt und mit Hydraulikpumpen um 20 Zentimeter angehoben, da sich das Gebäude auf dem ehemaligen Flussgrund im Laufe zweier Dekaden abgesenkt hatte (wir berichteten). Im Mai dann wurden die Rohbauarbeiten erledigt, im Juni und jetzt im Juli waren die Ausbauarbeiten an der Reihe: die Fenster abgedichtet, die Wände verputzt, Fußleisten angebracht. Nach dem Auszug der 38 Mitarbeiter musste das Gebäude schließlich komplett entkernt worden. Auch die neuesten Brandschutzauflagen seien dann wieder erfüllt, erläutert Giebel: „Das hätte sowieso gemacht werden müssen.“

Ein bisschen teurer als die Nachrüstung des Hauses gemäß den Brandschutzauflagen ist die Anhebung des Hauses allerdings schon: 2,8 Millionen Euro hat das die AOK gekostet, und in diesem veranschlagten Rahmen sei das Investitionsvolumen auch geblieben, so Giebel.

Das Ende der Abstinenz von ihrem alten Standort wollen die Mitarbeiter der AOK mit einem Tag der offenen Tür feiern, an dem alle Interessierten eingeladen werden sollen, sich das nun begradigte und frisch renovierte Haus einmal genauer anzusehen. Einen Termin gibt es dafür natürlich auch schon: den 11. September.



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