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Coppenbrügges Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka stellt sich dem „anderen Interview“

Sicher im Internet oder ein Wackelkandidat?

Meine Tätigkeit als Bürgermeister von Coppenbrügge gefällt mir vor allem, weil der Umgang mit den Menschen vor Ort unglaublich interessant und immer wieder spannend ist.

veröffentlicht am 09.10.2012 um 06:00 Uhr

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Coppenbrügge bedeutet für mich meine Heimat und mein Zuhause.

Für mich als Bürgermeister hat es Vorteile, einen Bürgermeister-Blog zu betreiben, um aktuelle und bedeutende Themen auf kurzem Wege der Bürgerschaft näherzubringen.

Wenn jemand etwas auf Facebook „liked“, dann heißt das, dass es einem „gefällt“. Aus Gründen der Zeitersparnis oder auch für „Schreibfaule“ kann so schnell die Meinung kundgetan werden.

Wenn jemand etwas auf Twitter „hashtagged“, dann heißt das, dass man bei Twitter mit einem Suchwort auf schnellem Wege eine Information erhält.

Soziale Netzwerke und Web 2.0 bedeuten für mich eine neue und moderne Kommunikationsplattform, die man aus meiner Sicht auch kritisch betrachten sollte. Hier denke ich an die „Facebook-Partys“.

Für unsere Zukunft werden die Neuen Medien

sicherlich weiter an Bedeutung zunehmen.

Ein altes Medium, wie die Zeitung, ist für mich unverzichtbarer Bestandteil der Informationspolitik.

Hätte es zu meiner Zeit als Jugendlicher soziale Netzwerke gegeben, dann wäre ich sicherlich dem Zeitgeist gefolgt.

Seit meine Kinder in sozialen Netzwerken angemeldet sind, ist mein Rat an die beiden, sich stets mit dem Medium kritisch auseinanderzusetzen.

Wenn ich Urlaub habe, dann beginnt für die mich die Freizeit und Entspannung.

Richtig ärgern kann man mich mit verbreiteten Unwahrheiten und Fehlmeldungen.

Am besten aufheitern kann man mich mit netten Gesprächen im Kreise netter Menschen.

Samstagabends findet man mich auf Veranstaltungen im Flecken und Umgebung, ansonsten privat entspannt zu Haus.

Das Wichtigste in meinem Leben ist meine Familie.

Was ich bisher noch nie getan habe, aber schon immer einmal tun wollte, vielleicht mit einem Ballon über das Weserbergland fahren.

Wenn ich die Welt verändern könnte, wäre das erste, was ich beeinflussen würde, dass die Weltgemeinschaft mehr aufeinander zugeht.

Das Lustigste, was mir jemals in meinem politischen Leben passiert ist, war die Begegnung mit unseren Kleinsten in den Kindergärten – deren Unbekümmertheit, Witz und Heiterkeit.

Mein größter Wunsch für die Zukunft wäre, dass der Flecken Coppenbrügge weiterhin lebens- und liebenswert bleibt. Hierzu gehört für mich auch das Miteinander unserer Einwohnerschaft.

Als Bürgermeister von Coppenbrügge ist Hans-Ulrich Peschka vielen bekannt. Aber auch im Internet ist er mit eigenem Blog und Auftritten in verschiedenen sozialen Netzwerken vertreten. Im anderen Interview zeigt er, ob er sich im Web 2.0 wirklich auskennt. Die Satzanfänge sind vorgegeben, für den Rest ist der Bürgermeister verantwortlich.

Neben vielen Fragen zu Beruf und Privatleben muss Hans-Ulrich Peschka auch Fragen zu den Neuen Medien beantworten.

Foto: Archiv



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