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In Russland verboten: Der Thriller „Kind 44“

Serienkiller in Stalins Reich

Dass ein Film mit dieser Handlung im heutigen Russland nicht gut ankommt, verwundert kaum: „Kind 44“ erzählt von dem Geheimdienstler Leo Demidow (Tom Hardy). 1953, in dem Jahr, als Stalin stirbt, ermittelt Demidow in der „Ärzteverschwörung“, erlebt Liquidierungen Unschuldiger, den Mord am Sohn eines Kollegen, und er soll seine eigene Frau Raisa (Noomi Rapace) bespitzeln. Über den Jungenmord soll er schweigen – in Stalins Reich gibt es so etwas nicht.

veröffentlicht am 04.06.2015 um 06:00 Uhr

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Russlands Kulturminister Medinsky hat die US-Koproduktion „Kind 44“ verboten. Allzu viel geht den Russen allerdings nicht verloren, die in den vergangenen Jahren selbst Meisterwerke über die Stalinzeit drehten („Ein Krieg“ von Vera Glagoleva, Sergej Loznitsas „Mein Glück“). „Kind 44“ (nach dem Bestseller von Tom Rob Smith) malt zwar jene Jahre der Verunsicherung und Angst in bedrückend-blaugrauen Farben, ist ansonsten aber eher ein Kalter-Kriegs-Schinken, der sich wenig um die Umstände der damaligen Zeit kümmert.

„Kind 44“ läuft im Hamelner Maxx-Kino täglich um 19.45 Uhr, Fr. und Sa. auch um 22.20 Uhr.



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