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Auf die Plätzchen, fertig, los!

Sechs Rezepte für die Weihnachtsbäckerei

Klar, Weihnachtsgebäck kann ganz leicht im Supermarkt oder bei Bäckereien gekauft werden. Selbstgebackenes schmeckt aber noch viel besser und verleiht dem eigenen Weihnachtsteller oder dem Geschenk für die Liebsten gleich eine viel persönlichere Note. Mit diesen sechs Rezepten können Sie die Weihnachtsbäckerei eröffnen.

veröffentlicht am 12.12.2018 um 07:00 Uhr
aktualisiert am 04.12.2019 um 13:41 Uhr

Nicole Trodler

Autor

Onlineredakteurin zur Autorenseite

Butterplätzchen

Für diesen Klassiker gibt es zahlreiche Rezepte. Das hier aufgeführte stammt von der allerbesten Bäckerin – meiner Oma. Wichtig sind zudem die richtigen Ausstechformen und natürlich viele Streusel und Schokolade als Deko.

Zutaten:

  • ein Stück Butter,
  • 100 Gramm Zucker
  • 2 Eier
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • Backpulver
  • Mehl nach Bedarf

Zubereitung:Butter weich werden lassen oder kurz (!) in die Mikrowelle, Zucker, Eier, Vanillezucker, Backpulver dazugeben, so lange Mehl zugeben bis der Teig nicht mehr klebt und sich gut ausrollen lässt, Plätzchen ausstechen und auf ein Backblech legen, bei 180 Grad so lange backen, bis sie goldgelb sind (etwa 10 Minuten), abkühlen lassen und weihnachtlich dekorieren

Zimtsterne

Was wäre die Weihnachtszeit ohne die leckeren Düfte? Zimt darf da natürlich auch nicht fehlen und diese Zimtsterne sind leicht gemacht.

Zutaten:

  • 4 Eier
  • 250 Gramm Zucker
  • 300 Gramm gemahlene Mandeln
  • ein Teelöffel Zimt
  • 100 Gramm Puderzucker

Zubereitung: 3 Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen, den Zucker langsam einrieseln lassen, Mandeln und Zimt daruntermischen, Teig ausrollen (Mehl darunter, damit der Teig auf der Arbeitsfläche nicht festklebt), Sterne aufs Backpapier legen, das letzte Ei trennen, Eiweiß steif schlagen und mit Puderzucker verrühren, Sterne mit der weißen Masse bestreichen, bei 140 Grad etwa 15 Minuten backen

Kokosmakronen

Auch dieses Rezept sollte ganz einfach zu befolgen sein. Wenn alles klappt, gibt es am Ende locker-leichte Kokosmakronen. Wer möchte, kann diese auch noch mit Schokolade verzieren.

Zutaten:

  • 200 Gramm Kokosraspeln
  • 4 Eiweiße
  • eine Prise Salz
  • 200 Gramm Puderzucker
  • 45 Backoblaten (Durchmesser: 4 Zentimeter)

Zubereitung: Eiweiß und Salz sehr steif schlagen, den Zucker nach und nach dazugeben, Masse so lange schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat, Kokosraspeln unterheben, Kokosmasse auf Oblaten verteilen und aufs Backblech legen, zum Verteilen der Masse können zwei Teelöffel benutzt werden, bei 175 Grad etwa 15 bis 20 Minuten backen

Spekulatius

Um das typische Muster auf den Spekulatius zu bekommen, gibt es mehrere Möglichkeiten – entweder mit speziellen Ausstechformen (für ein oder gleich für mehrere Stücke) oder mit einer Walze, die über den Teig gezogen wird.

Zutaten:

  • 500 Gramm Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver, gestrichen
  • 250 Gramm Zucker
  • ein Päckchen Spekulatiusgewürz
  • eine Prise Salz
  • 2 Eier
  • 200 Gramm Butter, weich
  • 100 Gramm Mandeln, gemahlen

Zubereitung: Mehl, Backpulver und Mandeln mischen, Zucker, Spekulatiusgewürz, Salz, Eier und Butter hinzufügen, zu einem glatten Teig verkneten (am besten mit Knethaken und Mixer), Teig etwa 30 Minuten kalt stellen, Teig ausrollen und Plätzchen ausstechen, bei 180 Grad etwa zehn Minuten backen

Vanillekipferl

Hier ist das Formen echte Handarbeit. Mittlerweile gibt es aber auch Backformen für die perfekte (und einheitliche) Kipferl-Form. Das Rezept stammt von der Schweizer Küchenikone Betty Bossi – die es eigentlich gar nicht gibt. Ausgedacht wurde die Figur in den 1950er Jahren, um den Schweizern das Kochen und Haushalten beizubringen.

Zutaten:

  • 50 Gramm Mehl
  • eine Prise Salz
  • 200 Gramm Butter, kalt, in kleinen Stücken
  • 75 Gramm Puderzucker und Puderzucker zum Bestäuben
  • eine Vanilleschote
  • 100 Gramm Mandeln, geschält
  • ein Schuss Kirschwasser
  • 2 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung:Mehl, Salz und Butter zu einem krümeligen Teig verkneten. Puderzucker, Vanilleschote, Kirsch und die geschälten Mandeln dazugeben und zum Krümelteig einkneten, Teig in mehrere Portionen unterteilen und zu Rollen formen, Scheiben abschneiden, zwischen den Händen rollen und Hörnchen formen, auf Backblech legen und 15 Minuten ruhen lassen, im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen etwa 10 bis 15 Minuten goldgelb backen, noch heiß im Puderzucker und Vanillezucker wenden

Elisenlebkuchen

Dieses Rezept gehört seit knapp zwei Jahren zu meinen Lieblings-Backrezepten. Ursprünglich stammt es von einer Rezeptdatenbank aus dem Internet, aufgeschrieben wurde es – in Verbindung mit einer weihnachtlichen Liebesgeschichte – vom Journalisten Hannes Schrader in einem Artikel für die ZEIT.

Zutaten:

  • 10 Eier
  • ein Kilogramm gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
  • 800 Gramm Rohrzucker
  • 80 Gramm Orangeat
  • 80Gramm Zitronat
  • 30 Gramm Lebkuchengewürz
  • ein Esslöffel Zimt
  • eine Messerspitze. Hirschhornsalz
  • ein Teelöffel Zitronenschale, gerieben
  • 35 Backoblaten, Durchmesser 70 Millimeter
  • 200 Gramm Kuvertüre (lieber etwas mehr besorgen)

Zubereitung: Orangeat und Zitronat fein hacken, mit Eiern, Nüssen, Zucker, Hirschhornsalz, der Zitronenschale und den Gewürzen vermengen, Teig etwas kneten und zu Kugeln formen, Kugeln auf die Oblaten geben und gleichmäßig flachdrücken, Lebkuchen im auf 150 Grad vorgeheizten Backofen 35 Minuten backen, abkühlen lassen, währenddessen Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, Lebkuchen damit überziehen und trocknen lassen



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