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Schlag mich!

Studentin trifft Geschäftsmann mit Vorliebe für Sado-Maso: „Fifty Shades of Grey“

veröffentlicht am 12.02.2015 um 06:00 Uhr

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Das „Fifty Shades of Grey“-Fieber grassiert. Fast jeder spricht derzeit darüber. Bei der Berlinale erzählen sogar Stars wie Charlotte Rampling, dass sie sich auf den Kinostart des Sado-Maso-Werks freuen. Nun ist es endlich so weit, der erste Teil kommt in die Kinos. Wie der Film ist? Kurz gesagt: fürchterlich kitschig.

Die Geschichte ist schnell erzählt. Studentin Anastasia Steele lernt den erfolgreichen Geschäftsmann und Multimillionär Christian Grey bei einem Interview für die Uni-Zeitung kennen. Sie kommen sich näher, und die sexuell völlig unerfahrene Anastasia hat mit Christian den wohl einfühlsamsten ersten Sex, den sich eine junge Frau wünschen kann. Doch Grey will mehr: Romantik, Nähe, Kuscheln, das ist nichts für ihn. Er steht auf Sado-Maso-Spiele mit Gehorsam, Fesseln und Peitschen.

Mit der Hauptrolle der Anastasia gelang Regisseurin Sam Taylor-Johnson ein wahrer Glücksgriff. Dakota Johnson, Tochter der Hollywoodstars Melanie Griffith und Don Johnson, verkörpert perfekt das schüchterne und unbedarfte Mädchen. Große Augen, Pferdeschwanz, sinnliche, rote Lippen. Und die haben bei „Fifty Shades of Grey“ einiges zu tun: Ana beißt sich immer wieder verlegen auf die Lippen, streicht mit der Zunge darüber oder knabbert verträumt-lasziv an einem Bleistift. Wie man hier schon erahnen kann, lebt der Film von schmachtenden Blicken und kleinen Berührungen. Es gibt zwar die eine und auch die andere Sexszene. Doch bis auf nackte Hintern und Busen sieht man – nichts. Erst nach langen eineinhalb Stunden landen die zwei dann endlich in Greys sogenanntem Spielzimmer voller SM-Ausstattung. Doch auch da passiert – wenig. Das „Fifty Shades of Grey“-Fieber? Irgendwie ernüchternd.

„Fifty Shades of Grey“ läuft im Hamelner Maxx-Kino täglich um 15.15, 17.45, 20 und 20.15 Uhr, Fr. und Sa. auch um 22.50 Uhr.

Zur Sache geht es in „Fifty Shades of Grey“ nicht – nicht mal in Mr. Greys SM-Spielzimmer. Stattdessen bedient der vermeintliche Erotikfilm kitschige Schulmädchen-Fantasien.Universal



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