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Genug Platz für Begrenzungen in der Mitte und außen vorhanden / Straßenbäume an B 217 sollen bleiben

Noch fehlen Schutzplanken

Hameln/Bad Münder. Im Sommer 2012 begannen die Sanierungsarbeiten an der Bundesstraße 217 im Abschnitt zwischen Hasperde (Einmündung zur L 423) und Hilligsfeld (Ortseingang). Mittlerweile sind Arbeiten dort abgeschlossen. Auf einer Länge von 1,7 Kilometern wurde die Fahrbandecke erneuert. Die Dauer der Arbeiten wurde damals mit knapp acht Wochen angegeben. Weiter sollte dieser Streckenabschnitt der B 217 im Zuge der Sanierung mit einer Mittelleitplanke und Begrenzungen an den Seitenrändern ausgestattet werden, um so die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

veröffentlicht am 25.03.2015 um 06:00 Uhr

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Die Fahrbahndecke ist nun schon seit bald drei Jahren in gutem Zustand, lediglich auf die Mittelleitplanke und die Begrenzungen an den Seitenrändern wartet der Abschnitt der B 217 noch heute. Markus Brockmann, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln, erklärt dazu, dass die Leitplanken natürlich nicht vergessen wurden. Langfristig solle es in dem Abschnitt der B 217 zwischen Hasperde und Hilligsfeld so aussehen wie zwischen Hachmühlen und Hasperde oder Hameln und Hilligsfeld. Somit fehle nur das eine Teilstück und die Strecke wäre auf einem längeren Abschnitt einheitlich fertiggestellt. Wann es soweit sei, dass die Schutzplanken errichtet werden, konnte Brockmann auf Nachfrage nicht sagen. Es stünden auch noch andere Projekte auf der langen Liste der Straßenbaubehörde. Man sei da „derzeit nicht mit Hochdruck dran“. Auch nach der Sanierung und der Schaffung von mehr Platz in der Mitte der Straße für eine Mittelplanke liege die Fahrbahnbreite innerhalb der vorgeschriebenen Werte. Vielleicht seien die Fahrbahnen nun etwas schmaler, aber irgendwo müsse der Platz in der Mitte ja auch herkommen.

Wenn die Leitplanken in dem Abschnitt errichtet werden, dann gehe das nur, wenn die Mittelplanke und die seitliche Begrenzung zeitgleich kämen. Gäbe es nur die Mittelplanke und würde ein Auto da hinein fahren, bestünde die Gefahr, dass das Auto von dort abprallt und gegen einen der Straßenbäume geschleudert wird. Dasselbe gelte auch für den fall, wenn es nur die äußere Begrenzung gäbe. Sinn und Zweck der Leitplanken sei es, dass ein Fahrzeug innerhalb der Schutzplanken gehalten wird.

Dass es mit den Leitplanken bislang nichts geworden sei, liege primär an den äußeren Begrenzungen. Dabei gehe es um Wirtschaftswege und Zuwegungen zu den an die Straße angrenzenden Feldern. Gespräche mit Eigentümern stünden noch aus. Sobald der notwendige Landerwerb erfolgt sei, könne es an der B 217 weitergehen. Bei Hilligsfeld habe die Behörde bereits ein freistehendes Gebäude für einen geplanten Wirtschaftsweg gekauft.

In dem Abschnitt könne nach Ansicht von Markus Brockmann eine durchgehende Schutzplanke errichtet werden. „Die dort vorhandenen Straßenbäume stehen weit genug von der Fahrbahn weg und sollen auch erhalten bleiben, es sei denn sie sind abgängig“, so Brockmann. Schließlich prägen die Bäume die alleartige Erscheinung der B 217 an der Stelle. Bäume, die entfernt werden müssten, würden an der Stelle nicht ersetzt. Das dürfe die Behörde nicht mehr, sorgen Straßenbäume ohne schützende Leitplanken davor doch häufig für Unfälle. Stattdessen pflanze man lieber Büsche.

Die Fahrbahn der B 217 zwischen Hasperde und Hilligsfeld ist seit längerem saniert. Was noch fehlt sind Schutzplanken, die Autofahrer vor den dort vorhandenen Straßenbäumen Sicherheit geben.

Dana



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