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Neun Wochen nach dem Bericht: Arbeitsgruppe für Planung gebildet

Neuer Skaterpark für Rinteln: Kommt er noch vor den Ferien?

Rinteln (mld). Es ist ein Projekt, das plötzlich auf der Tagesordnung der politischen Gremien in Rinteln stand und recht gute Aussichten hat, vergleichsweise schnell seinen Weg vom Papier in die Realität zu finden: Schon kurz nach den Sommerferien, das zumindest hofft Gert Armin Neuhäuser von der WGS, könnte Rinteln eine nagelneue Skateranlage bekommen.

veröffentlicht am 22.06.2011 um 00:00 Uhr

„Es wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, in der auch drei Jugendliche vertreten sind“, erläutert Neuhäuser auf Nachfrage. Das solle garantieren, dass die Anlage auch auf die Bedürfnisse der Skater abgestimmt sei und kein allein politisch geplantes Projekt ist.

Die alte Anlage am Gymnasium Ernestinum ist nicht mehr vollständig, besteht vor allem aus Holz- und Eisenkonstruktionen und ist stark reparaturbedürftig. „Das war kein Zustand mehr“, sagt Neuhäuser.

Zum ersten Mal stand eine neue Skateranlage im April für den Ortsrat Rinteln auf der Tagesordnung. Zu dieser Sitzung waren auch zahlreiche Jugendliche gekommen, die sehen wollten, wie die Politiker entscheiden würden. Das Votum war eindeutig und fand anerkennenden Applaus im Publikum: Entgegen der Verwaltungsvorlage entschied der Ortsrat, die Anlage nicht in zwei, sondern in einem Bauabschnitt zu realisieren und nicht erst, wie vorgeschlagen, im Jahr 2012, sondern noch in diesem Jahr.

„Die Jugendlichen wollten dieses Klein-Klein nicht“, sagt Neuhäuser, auf den der Antrag auf eine neue Anlage zurück geht.

So sei es auch zu erklären, so Neuhäuser weiter, dass auch Verwaltungs- und Bauausschuss den Bau einer neuen Anlage begrüßt hätten. Am morgigen Donnerstagabend entscheidet auch noch der Rat der Stadt Rinteln über die Anlage.

Die Anlage, die aus Beton bestehen soll, soll auf dem ehemaligen Beachvolleyball platz entstehen, der sich derzeit noch im Besitz des Landkreises befindet. Bei den veranschlagten Kosten von 50 000 Euro soll es bleiben. Erst einmal soll die alte Anlage stehen bleiben, später abgerissen und in ein Feld für Rollhockey umgewandelt werden.



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