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PhoneSoap reinigt Geräte mit UV-Licht und lädt sie dabei auf

Keimschleuder Smartphone

Bakterien und Keime begegnen uns überall im Alltag: an Türgriffen, auf Toiletten, im Bus. Eine der größten Keimschleudern ist allerdings das Handy. Ein ganz besonderes Akkuladegerät soll Nutzer von Smartphones in Zukunft vor gefährlichen Keimen und Bakterien schützen. PhoneSoap heißt das Gadget, es reinigt Smartphones mithilfe von UV-Licht und lädt sie gleichzeitig auf.

veröffentlicht am 10.03.2015 um 06:00 Uhr

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Laut Studien befinden sich auf Touch-Handys bis zu 18 Mal mehr Krankheitserreger als an anderen Orten. Gefunden wurden nicht nur Grippeviren und Kolibakterien, auf jedem sechsten Smartphone seien sogar Fäkalienrückstände entdeckt worden. Denn immer häufiger wird das Handy auch im Badezimmer benutzt. Wer gegen die „Mitbewohner“ auf seinem Smartphone also vorgehen will, der sollte es oft reinigen. Das Gadget PhoneSoap ist da eine gute Alternative für alle, die es satthaben, ihr Handy ständig zu putzen und trotzdem auf Hygiene nicht verzichten wollen.

Der Reinigungsprozess erfolgt über die integrierten UV-Lampen in der Box. Diese strahlen auf einer speziellen Wellenlänge (UV-C), welche die DNA von Bakterien und Viren abtötet. Auch sogenannte „Super Bugs“, also antibiotikaresistente Keime, werden damit abgetötet. Laut dem Hersteller dauert ein Säuberungsprozess nur vier bis fünf Minuten. Das dicke Plus des Gerätes: gleichzeitig wird der Akku des Handys aufgeladen. Alle gängigen Smartphone-Modelle sind mit der PhoneSoap-Box kompatibel. Nur Phablets, also die größeren Smartphones, wie zum Beispiel das iPhone6 Plus, sind zu groß. Im Laufe des Jahres soll es aber auch dafür ein PhoneSoap-Modell geben.

Die Box wird standardmäßig mit einem Micro-USB-Anschluss zum Laden des Handys ausgeliefert. Wer beispielsweise ein älteres iPhone besitzt, schaut nicht in die Röhre, sondern kann ganz einfach das mitgelieferte Kabel herausnehmen und durch eine passende Version austauschen. Und falls man während des Reinigungsprozesses dann doch einmal angerufen werden sollte, hört man über spezielle Schlitze den Klingelton. Wer das Gespräch annehmen will, kann jederzeit die Klappe öffnen und sein Handy herausnehmen.

Neben der PhoneSoap-Box gibt es aber auch eine Handyhülle von dem gleichen Unternehmen, die vor Kratzern und Keimen schützt. Nicht nur Fäkalien können sich auf dem Gerät sammeln, sondern auch ganze Bakterienkolonien können entstehen.

Smartphones bieten den Nährboden für Bakterien, die nicht nur gesundheitsschädlich für unser Immunsystem sind, sondern auch ernsthafte Hautprobleme verursachen können. Laut einer US-amerikanischen Studie führt der Gebrauch des Smartphones vermehrt zu Akne-Problemen. Drückt man das Handy an seine Wange, kommen die Bakterien in direkten Kontakt mit den Hautporen. Auch das verhindern die Produkte des Herstellers.

Phonesoap ist aktuell in zwei Farben erhältlich: Schwarz und Weiß. Inklusive Versandkosten nach Europa kostet der handliche Bakterien-Killer im offiziellen Onlineshop umgerechnet 70 Euro. Die Idee zu PhoneSoap hatten die Entwickler erstmals im Jahr 2012. Mithilfe von Spenden wurde die Idee dann auf der Crowdfunding-Plattform kickstarter.com umgesetzt.



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