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Auf der Insel Riems werden ansteckende Tierkrankheiten erforscht

Immer für den Notfall bereit

Möwen kreischen. Sattes Grün bedeckt das Land. Hübsch ist es hier auf der kleinen Insel Riems in der Ostsee. Doch nach Riems verirren sich nur selten Urlauber. Trotz der tollen Umgebung wohnen auch nur wenige Menschen hier. Riems ist der Wissenschaft gewidmet. Hier befindet sich eine Forschungsanstalt.

veröffentlicht am 16.11.2015 um 06:00 Uhr

Das Institut ist gut gesichert: Die Gebäude sind von einem hohen Zaun umgeben. Kameras überwachen das Gelände. Warum? Weil Wissenschaftler hier gefährliche Tierseuchen erforschen. Die Vogelgrippe zum Beispiel oder die Rinderkrankheit BSE.

Diese und andere Tierkrankheiten werden oft von Viren oder Bakterien hervorgerufen. Sie sind ansteckend. Sie können also von einem Tier auf ein anderes übertragen werden. Einige von ihnen können auch für den Menschen gefährlich werden.

Zu den wichtigsten Aufgaben der Wissenschaftler gehört es, solche Tierkrankheiten schnell zu erkennen. Und dann bei der Bekämpfung zu helfen.

Natürlich kann so ein Fall auch Weihnachten eintreten. Deswegen gibt es am Institut eine Wache. Diese ruft dann einen Forscher herbei. „Ich erinnere mich an eine Weihnachtsfeier, auf der plötzlich so ein Anruf kam. Ein Kollege musste dann los und eine verdächtige Geflügel-Probe untersuchen“, erzählt eine Expertin.

Trotz der vielen Arbeit geht es Weihnachten auf der Insel Riems etwas ruhiger zu als sonst. „Die Wissenschaftler versuchen natürlich auch hier, ihre Versuche vor den Feiertagen zu beenden“, erklärt die Expertin. „Aber immer klappt das nicht.“dpa



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