weather-image
16°
×

Neuer Asterix-Film mit mehr Effekten als früher

Glänzender Look

Hameln. Wem die Realverfilmungen von Asterix und Obelix mit Gerard Depardieu, zuletzt „Im Auftrag Ihrer Majestät“ (2012), zu doof waren, darf Hoffnung schöpfen. Die Regisseure Alexandre Astier und Louis Clichy präsentieren einen Animationsfilm in 3D, beruhend auf dem Comic „Die Trabantenstadt“ von 1971. Es beginnt, nach einem originellen Vorspann im Scherenschnitt, in Rom. Caesar will immer noch jenes gallische Dorf, das sich erfolgreich seiner Herrschaft widersetzt, unterjochen und vor der Nase von Asterix und Obelix eine riesige Trabantenstadt bauen – eine Art Heimat für römische Auswanderer. Die anfänglichen Baumaßnahmen gestalten sich schwierig. Ein Zaubertrank von Miraculix lässt jene Bäume, die Sklaven tagsüber gerodet haben, nachts wieder wachsen. Ein anderer Zaubertrank soll die Sklaven zum Streik animieren. Doch der Schuss geht nach hinten los. Irgendwann sind die Hochhäuser trotzdem fertig – mit allem Luxus und Komfort, den man sich wünschen kann. Darum ziehen nicht nur Römer, sondern auch die Gallier dort ein. Asterix und Obelix müssen schnell etwas unternehmen, wenn ihr Dorf nicht aussterben soll.

veröffentlicht am 26.02.2015 um 06:00 Uhr

Autor:

Mehr als früher sorgen Computeranimation und 3D-Effekte für einen weicheren, glänzenderen Look. Die Geschichte driftet, im Gegensatz zur Vorlage, ins Fantastische ab, etwa, wenn Troubadix die Römer mit seinem Gesang vertreibt oder Obelix wie King Kong die Fassaden hochklettert. Ansonsten ist alles beim Alten: Die Römer werden versohlt, Troubadix wird, der Ruhe wegen, gefesselt und geknebelt und Asterix und Obelix, von Milan Peschel und Charly Hübner liebevoll synchronisiert, jagen nach Herzenslust Wildschweine. Soviel Nostalgie muss sein.

„Asterix im Land der Götter“ läuft im Maxx-Kino täglich um 16.30, 18.20, 19.45 in 3D, außerdem um 17.30, 20.30 Uhr, freitags und samstags auch um 23 Uhr.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige