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Diese 19 Geräte sind nützlich und sinnvoll

Für die Gartenarbeit gut ausgestattet?

Echte Gärtner haben immer Dreck unter den Nägeln – und das richtige Werkzeug im Schuppen! Denn die Auswahl ist wie bei Küchenutensilien riesig. Für jeden Zweck gibt es Spezialgeräte, die meist doch nur herumstehen. Andere Helfer wie eine gute Gartenschere oder einen Spaten braucht man dagegen ständig: Diese gehören zur Basisausstattung. Bei der Anschaffung sollten Sie deshalb auf Qualität achten. Diese Geräte sollten nicht fehlen.

veröffentlicht am 05.02.2019 um 15:34 Uhr
aktualisiert am 05.02.2019 um 16:15 Uhr

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1. Heckenschere: Damit werden nicht nur Hecken und Buchsbaum in Form gebracht, sondern auch Ziergräser zurückgeschnitten. Wichtig ist ein Puffer zwischen den Klingen, damit die Stöße abgefangen werden.

2. Gartenschere: Geeignet zum Schneiden von Stauden, Rosentrieben und Zweigen bis etwa eineinhalb Zentimeter Durchmesser. Es gibt Amboss- und Bypass-Scheren: Bei den Bypass-Scheren gleitet eine scharfe Klinge an einer scharfen Gegenklinge vorbei, während die scharfe Klinge von Amboss-Scheren einen stumpfen Gegenspieler aus Kunststoff oder weichem Metall hat. Bypass-Scheren sind für frische Zweige ideal, während die robusteren Amboss-Scheren vor allem für hartes, trockenes Holz gedacht sind.

3. Handsäge: Für dickere Äste brauchen Sie eine Säge. Modelle mit schmaler Klinge kommen in dichtem Geäst wesentlich besser klar als Bügelsägen. Manche Sägen lassen sich auf Teleskopstangen stecken. Diese Sägen arbeiten auf Zug, sodass sie sich vom Boden aus bestens führen lassen.

4. Astschere: Sie bewältigt bis zu fünf Zentimeter dicke Zweige, wenn diese frisch sind. Es gibt wie bei den Gartenscheren Amboss- und Bypass-Modelle. Eine Getriebeübersetzung aus robusten Zahnrädern reduziert den Kraftaufwand beim Schneiden deutlich.

5. Gartenspritze: Ideal zum Ausbringen von Reinigungs- oder Pflanzenschutzmitteln. Pumpsprüher eignen sich vor allem für einzelne Pflanzen, Drucksprüher für mehrere Pflanzen oder auch Flächen. Bei Druckspeicherspritzen setzt man die Spritzbrühe vor Gebrauch durch Pumpen unter Druck. Die Geräte spritzen dann, solange man den Abzugsknopf drückt. Wenn Sie Herbizide anwenden möchten, nehmen Sie dafür eine zweite Spritze. Sonst besteht die Gefahr, dass man die Reste aus Versehen auf andere Pflanzen spritzt. Wer nicht mit Spritzbrühen hantieren will, kauft gleich fertige Produkte in Sprühflaschen.

6. Teleskopschneider: Wer hohe Gehölze hat aber einfach nicht auf einer Leiter arbeiten möchte, schneidet mit diesen Geräten sicher vom Boden aus. Und das in bis zu vier Meter Höhe und durch bis zu drei Zentimeter dicke Äste. Da alle Zugseile im Inneren sind, können sie sich nicht im Geäst verheddern.

7. Grubber: Die Geräte sind die Nummer eins bei der Beetpflege, gefolgt von leichten Hacken. Ein Grubber wühlt sich mit mehreren Zinken durch verkrustete Erde, zerkrümelt den Boden und bekämpft dabei Unkräuter gleich mit, da man diese einfach aus dem lockeren Boden ziehen kann. Grubber gibt’s auch mit langem Stiel für Beete. So lässt sich rückenschonend arbeiten.

8. Handschaufel: Zum Setzen von Pflanzen und Befüllen von Balkon- und Blumenkästen. Achten Sie immer auf eine feste, stabile Verbindung zwischen Stiel und Blatt. Bei vielen billigen Schaufeln geht der Plastikgriff oft ab, außerdem verbiegen die Stiele in schwerer Erde schnell oder brechen sogar und es besteht Verletzungsgefahr..

9. Gartenschlauch: Ein Gartenschlauch samt Gießbrause befördert Sie vom Wasserträger zum Gartengenießer und die Schlepperei von Gießkannen entfällt. Gängig sind Schlauchlängen von 20, 25, 30 und 50 Metern. Für Terrassen haben sich Spiralschläuche bewährt, die sich platzsparend verstauen lassen. Markenware lohnt sich, Billigmodelle verdrehen sich schnell.

10. Spalthammer: Wer Brennholz selber macht, kommt um den Spalthammer nicht herum. Das ist ein Schwerstarbeiter, der aus zersägten Baumstücken ofengerechtes Brennholz macht. Man sieht ihm die Power schon an, der schwere Axtkopf geht wie die Schultern eines Türstehers auseinander und drückt auch widerspenstigste Baumstücke ohne zu murren auseinander. Manche Modelle sind gleichzeitig auch eine sogenannte Sappie, die mit ihrem spitzen Dorn Holzstücke bewegt, aufrichtet, verrückt oder aufnimmt.

11. Laubbesen: Damit hat Ihr Rasen im Herbst laubfrei und auch Rasenschnitt hat keine Chance. Die federnden Stahl- oder Kunststoffzinken arbeiten in Zugrichtung und reißen nicht nur Blätter mit, sondern kratzen sie auch aus kleinen Bodensenken.

12. Gießkanne: Bewährt haben sich preiswerte Kunststoffmodelle mit fünf oder zehn Liter Fassungsvermögen. Bekommen die Kannen allerdings Frost ab oder stehen sie dauernd in praller Sonne, wird der Kunststoff spröde und bekommt Risse. Gießkannen aus verzinktem Blech sind teurer, aber deutlich langlebiger.

13. Pflanzhandhacke: Pflanzlöcher ausheben, Unkraut hacken, den Boden lockern und das auch noch zwischen eng stehenden Pflanzungen: Pflanzhacken sind zwar recht unbekannt, man möchte sie aber schon bald nicht mehr missen. Mit ihrer langen Klinge lässt sich die Hacke sehr gezielt führen und auch harter Lehmboden macht ihr keine Probleme.

14. Harke: Wo immer man loses Material zusammenkehren oder Beete einebnen möchte, kommen Harken oder Rechen mit starren Stahlzinken zum Einsatz. Mit Holzharken kann man lockeren Boden besonders gut einebnen. Die leichten Geräte mit relativ weit auseinander stehenden Zinken bleiben nicht im Boden stecken und entfernen dabei noch mühelos Pflanzenreste und Steine.

15. Ziehhacke: Speziell gegen Unkräuter gibt es Ziehhacken, die mit ihrer Klinge die lästigen Pflanzen einfach unter der Erde abschneiden. Mit Ziehhacken arbeitet man sich im Rückwärtsgehen durchs Beet. Diese Geräte eignen sich besonders für Staudenbeete und eng stehende Reihen in Gemüsebeeten. Es gibt auch Bügelhacken, die eine breitere Klinge haben.

16. Grabegabel: Hiermit können Sie schwere Böden umgraben, Wurzelgemüse roden oder Wurzelunkräuter ausgraben. Um den Rasen an verdichteten Stellen zu lüften, stechen Sie mit der Grabegabel tief in den Boden und füllen Sand in die Löcher.

17. Schaufel: Der Frachter und Allrounder im Garten. Die Schaufel verteilt Kompost, Kies oder Pflanzerde und bewältigt sämtliche Erdbewegungen. Eine handelsübliche Schaufel schnappt sich mit einer Ladung gut vier Liter Erde.

18. Spaten: Zum Graben, Ausbuddeln, Pflanzen teilen oder auch Kantenstechen ist der Spaten da: Achten Sie beim Kauf auf einen langen Metallschaft bzw. eine Stahlhülse, die den Stiel festhält. Ebenso gut ist eine Stielaufnahme aus massivem Metall, die dann in zwei lange Metalllaschen ausläuft. Gute Stiele sind aus Esche oder Hickory, ein Holzstiel in Kombination mit einem lackierten Blatt deutet allerdings auf schlechte Qualität hin, ebenso wie grobe Schweißnähte zwischen Spaten und Blatt. Breite Tritte rechts und links auf dem Spatenblatt schonen die Schuhe.

19. Straßenbesen: Damit kann man Terrassen und Wege fegen, klar. Aber ist das ein Gartengerät? Ja, denn damit lässt sich auch Laub vom Rasen entfernen, bei der Rasenerneuerung ein Mix aus Grassamen und Blumenerde oder Sand zur Bodenverbesserung besser als mit einer Harke verteilen.



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