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Ein Jahr nach Beginn: Beleuchtungskonzept soll auf Hamelns Bäckerstraße ausgeweitet werden

Es werde Licht – weitere Häuser angestrahlt

Hameln (ch). Wenn bald alle 6000 bis 7000 Glühbirnen der Weihnachtsbeleuchtung in der Hamelner Innenstadt brennen, fällt es kaum noch auf – das sanfte Licht, das seit knapp einem Jahr die alten Fassaden am Pferdemarkt in eine funkelnde Lichterwelt verwandelt. Doch in allen anderen Monaten soll das Beleuchtungskonzept als ein Baustein der Fußgängerzonensanierung dazu dienen, dass Hameln auch in der Dunkelheit nicht abschreckt. Stück für Stück breitet sich das sanfte Licht in der Innenstadt aus, statt Straßenlaternen wird die Grundbeleuchtung über kompakte Scheinwerfer an den Fassaden sichergestellt.

veröffentlicht am 28.11.2012 um 06:00 Uhr

Seit Oktober ist auch das Leisthaus neu beleuchtet. Noch werde jedoch an der Beleuchtung gearbeitet, es müsse noch einiges gedimmt werden, sagt Stadtsprecher Thomas Wahmes. Im Detail müssten immer die Ergebnisse der Beleuchtungsproben berücksichtigt werden. Im kommenden Jahr sollen in der Bäckerstraße noch der Rattenkrug, die Löwenapotheke und die Gebäude im Eingangsbereich des Beginenhofs beleuchtet werden. Bei der Objektbeleuchtung werden ausgesuchte stadtbildprägende Gebäude und Wahrzeichen in Szene gesetzt. So werden Türme und Dachreiter als Merkpunkte im Stadtbild akzentuiert und bilden ein virtuelles Netz aus Sichtachsen über den Dächern

der Stadt.

Inwieweit mithilfe des Konzeptes Geld eingespart werden könne, darüber lasse sich derzeit noch keine Aussage machen, sagt Thomas Wahmes. Erst in der Summe der Straßenbeleuchtung und nach dem Austausch der bereits vorhandenen Objektbeleuchtung, könne eine Einsparung ermessen werden. Die Kosten für das Beleuchtungskonzept im ersten Bauabschnitt betragen 200 000 Euro. In der Bäckerstraße soll die Objektbeleuchtung im nächsten Jahr eingerichtet werden. Die Leitungen seien im Zuge der Bauarbeiten schon mitverlegt worden, erklärt Wahmes.

Was für den Betrachter einfach nur „schön“ aussieht, beschreibt das verantwortliche Architekturbüro sachlich: „Die Scheinwerfer sind – je nach Breite des Straßenraumes – mit einer Straßen- oder Platzbeleuchtungsoptik ausgestattet, sodass eine optimale Lichtverteilung erreicht werden kann. Lampen mit warmweißer Lichtfarbe und guter Farbwiedergabe gewährleisten eine gleichmäßige Beleuchtung der Straßenräume.“

Ende Oktober letzten Jahres wurde die Beleuchtung am Hochzeitshaus eingeschaltet. Im Rahmen des Beleuchtungskonzeptes sollen noch weitere Objekte in der Oster- und Bäckerstraße beleuchtet werden.



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