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Wie Abc-Schützen in ihrer Schultüte auch Sinnvolles und Gesundes finden

Es muss ja nicht nur was Süßes sein

Rinteln (blc). Der erste Schultag ist für ein Kind ein ganz besonders einschneidendes Erlebnis. Die künftige Schule begrüßt die Neuen meist mit einem kleinen Fest, bevor dann der Schritt weg von den Eltern ins neue Klassenzimmer vollzogen wird. Auch für Eltern ist dieser Tag wichtig. Sie müssen sich daran gewöhnen, einen Schulkinderalltag zu gestalten, der Haushalt, Beruf und Hausaufgaben unter einen Hut bringt. Die Aufregung rund um den ersten Schultag beinhaltet auch die Vorfreude auf die Schultüte, ohne die dieses Erlebnis undenkbar ist. Wir geben einige Tipps wie man den Inhalt sinnvoll gestalten kann:

veröffentlicht am 16.08.2011 um 00:00 Uhr

Schultüte: Es gibt eine Vielzahl von Angeboten im Handel, für jeden Geschmack und Geldbeutel ist etwas dabei. Schön ist aber auch, eine Schultüte selbst zu basteln. Anleitungen gibt es im Internet und im Bastelladen.

Süßigkeiten: Nicht sinnvoll ist, die ganze Schultüte mit ungesundem Süßen vollzupacken. Allerdings sollte es auch nicht vollständig fehlen, denn die Kinder freuen sich gerade auf diese sonst verbotene Leckerei. Mit zuckerfreien Bonbons oder Gummibärchen findet man hier einen Kompromiss. Natürlich sollte auch ein schöner Apfel nicht fehlen.

Utensilien für die Schule und den Schreibtisch zu Hause: Bleistifte, Radiergummis, Anspitzer, Bundstifte, Tuschkasten, Federmappe, Turnbeutel, Trinkflasche, Frühstücksdose, die Möglichkeiten sind reichhaltig. Die Vorgaben der Schule sollten dabei berücksichtigt werden. Für zu Hause allerdings begeistern bunte Radiergummis und Blöcke mit Glitzerzubehör oder Flugzeugen jeden Erstklässler.

Namensschilder: Sinnvoll sind Aufkleber und Namensschilder für Hefte und Bücher, aber auch für Kleidung. Sicher sind die Kleinen stolz darauf.

Zum Lesen anregen: Erstlesebücher oder auch ein Abo für eine Kinderzeitung lässt die Lust auf selbstständiges Lesen wachsen. Auch ein auf das erste Lernen ausgerichtetes Rätselbuch ist geeignet. Auch für richtiges Verhalten im Verkehr gibt es viele, auf Schulanfänger zugeschnittene, Rätselbücher.

Schulfreundebuch: Gerade in der Grundschulzeit ist ein Schulfreundebuch fast ein Muss. Auch ein Poesiealbum erfreut sich vor allem bei Mädchen immer noch großer Beliebtheit.

Portemonnaie: Die ersten kleinen Einkäufe lassen sicher nicht mehr lange auf sich warten. Wie wäre es mit dem ersten eigenen Portemonnaie? Auch ein Schlüsselanhänger mit einer Lieblingsfigur kann Freude machen.

Uhr: Nach und nach müssen die Kleinen lernen, sich nach festen Zeiten zu richten. Eine Armbanduhr könnte einen Anreiz dazu darstellen. Und mit dem ersten eigenen Wecker wird vielleicht das frühe Aufstehen zu einem stolzen Ereignis.

Schmuck: Mädchen freuen sich sicher über neue Ohrringe oder die schon lange ersehnten Ohrlöcher. Haargummis, Haarreifen, ein Kettenanhänger, auch hier gibt es viele Möglichkeiten, Freude zu bereiten. Jungen mögen sich vielleicht über ein besonderes T-Shirt für den Sportunterricht oder auch „nur so“ freuen.

Für das Frühstück zu Hause: Eine Tasse mit Lieblingsmotiv, ein Glas oder Frühstücksbrettchen, lassen das Frühstück vor der Schule zur Freude werden.

Sonstige Ideen: Samen für den eigenen Blumenkasten, Knete, Taschenlampe, Springseil, Jojo, Straßenmalkreide, Fingerfarben, Fensterbilder für das eigene Zimmer, CD mit Kinderliedern oder einem schönen Hörspiel.

Die Schultüte hat in Deutschland eine lange Tradition. War ihr Inhalt früher zumeist eine Anhäufung von Spielsachen und Leckereien, die den Abc-Schützen den ersten Schultag „versüßen“ sollten, so achten viele Eltern heutzutage darauf, dass auch etwas Sinnvolles und Gesundes in die bunte Tüte kommt.

Foto: tol



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