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„Spongebob Schwammkopf 3D“ überfordert kleine Zuschauer mit Kriegsfilm-Anleihen

Endzeitstimmung in Bikini Bottom

Nach „Der Spongebob Schwammkopf Film“ (2004) und dem nur als Video erschienenen „Spongebob Squarepants: Spongicus“ (2009) kommt der quietschgelbe, quadratische Schwamm nun mit seinem dritten Langfilm-Abenteuer auf die Leinwand: Nach dem mysteriösen Verschwinden von Mr. Krabs geheimem Rezept kann Spongebob keine Krabbenburger mehr braten. Unvermeidliche Folge: Die Bewohner der Unterwasserwelt Bikini Bottom hungern und gehen aufeinander los. Eine Zeitreise soll die Zukunft wieder richten. Doch auch ein Pirat – dargestellt von einem lustvoll chargierenden Antonio Banderas –, der Kindern diese Geschichte aus einem magischen Buch vorliest, verfolgt auf einer zweiten Erzählebene seine eigene Agenda.

veröffentlicht am 12.02.2015 um 06:00 Uhr

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Dass eine Geschichte während des Vorlesens, liebevoll animiert, Gestalt annimmt und sich sogar um- und fortschreiben lässt, ist eigentlich eine schöne Idee. „Spongebob Schwammkopf 3D“ ist darum in den „normal“ animierten Szenen am ansprechendsten: Leise-verrückt beschreibt Regisseur Paul Tibbitt das Alltagsleben in Bikini Bottom. Doch spätestens mit der militärischen Aufrüstung Planktons, der Zeichnung einer dystopischen, an „Mad Max“ orientierten Endzeit-Gesellschaft und dem Bau einer Zeitmaschine gefällt sich der Film in zahlreichen Anspielungen auf Kriegsfilme sowie Science-Fiction- und Fantasy-Spektakel, die kleine Zuschauer sicher überfordern.

„Spongebob Schwammkopf 3D“ läuft im Hamelner Maxx-Kino bereits vor Bundesstart: So. um 15.15 Uhr, Mo. bis Mi. um 15.45 Uhr.



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