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Fünf Monate nach unserem Bericht: Bauabschluss spätestens Anfang September

Ende des Straßenausbaus in Sicht

Evesen (bus). Nach der winterbedingten Verzögerung des Ausbaus der Schaumburger Straße in Evesen geht der Gesamtausbau inzwischen zügiger voran als bislang erwartet. Das in drei Abschnitte unterteilte Vorhaben soll jetzt im Herbst dieses Jahres seinen Abschluss finden. „Ich rechne damit, dass wir Ende August/Anfang September mit der Gesamtmaßnahme fertig sind“, teilte Michael Hoyer vom städtischen Baubereich dem im „Eveser Krug“ tagenden Ortsrat mit. „Falls die Straße vor dem Winter fertig wird, sind wir mehr als zufrieden“, meinte Ortsbürgermeister Horst Schwarze.

veröffentlicht am 08.06.2011 um 00:00 Uhr

Im Rahmen des von der Einmündung „Hoher Weg“ bis zur Bückeburger Aue reichenden Bauprojekts wird derzeit der innerörtliche Bereich hergerichtet. Hoyer geht hier von einer Fertigstellung Ende Juni/Anfang Juli aus.

Gleich anschließend soll die Strecke vom Ende der Wohnbebauung bis zur Aue in Angriff genommen werden. Analog zur Gestaltung im Ortsinneren wird die Fahrbahn eine Gesamtbreite von 5,50 Meter aufweisen und von einem zwei Meter breiten Rad- und Gehweg flankiert werden. Der Tiefbauexperte bezifferte die Kosten für alle drei Abschnitte (beim ersten Abschnitt handelt es sich um die bereits fertiggestellte Aue-Brücke) auf insgesamt rund 720 000 Euro.

Einen etwas umfangreicheren Zeitrahmen kalkulieren die Lokalpolitiker indes für das Vorhaben „Merz-Ruine“. Das marode Gebäude am östlichen Ende der Schaumburger Straße ist den Evesern seit längerer Zeit ein Dorn im Auge. Der Anblick sei „fürchterlich“, gab Schwarze in der letzten Ortsratssitzung zu verstehen und regte an, „sich ernsthaft über die Zukunft des Bauwerkes Gedanken zu machen“. Vorschlag des Ortsbürgermeisters: „Am Besten, das ganze Ding wird abgerissen.“ Indes könne man das mittlerweile im Besitz der Stadt befindliche Haus „nicht einfach so umpusten“. Das Domizil verfüge über eine außerordentlich stabile Statik. „Das fällt nicht von allein um.“

Schwarzes Anregung, Teile des Inventars und die im Gebäudeinneren lagernden Materialien zu versteigern, stieß im Ortsrat auf allgemeine Zustimmung. Seinen Schilderungen zufolge sind dort Einbauwannen, Waschbecken und Toiletten ebenso deponiert wie Holz, Isoliermaterial, Glasscheiben und komplette Dehnungsfenster. Der Erlös der Auktion könnte, so lautete eine Empfehlung aus dem Kollegenkreis, gemeinnützigen Zwecken oder örtlichen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Überdies soll die städtische Verwaltung Modalitäten und Kosten eines Abrisses ermitteln.



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