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Werner Herzog ist zurück: Nicole Kidman spielt Gertrude Bell, die „Königin der Wüste“

Eine stolze Einzelgängerin

Lange nichts gehört von Werner Herzog, einem der dienstältesten Regisseure des deutschen Kinos. In den letzten Jahren hat der 73-Jährige zumeist Dokumentationen gedreht, über die Natur, über den Menschen. Umso mehr überrascht Herzogs erster Spielfilm seit mehr als sechs Jahren: Erstmals rückt er eine Frau in den Mittelpunkt seiner Erzählung. Es ist Gertrude Bell, die 1868 geborene englische Historikerin und Abenteuerin, die an der politischen Neuordnung des Nahen Ostens nach dem Ersten Weltkrieg mitwirkte.

veröffentlicht am 19.11.2015 um 06:00 Uhr

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Schnell wird klar, was Herzog an dieser Frau gereizt hat: eine mutige, stolze und entschlossene Einzelgängerin, die Grenzen überschreitet, mit muslimischen Würdenträgern verhandelt und Menschen miteinander verbindet. Allerdings gelingt es Nicole Kidman nicht immer, ihr starkes Interesse für den Orient glaubwürdig auf die Leinwand zu bringen. Sehr viel wohler hat sich Herzog bei der Ablichtung der weiten Wüstenlandschaften gefühlt (gedreht wurde in Marokko und Jordanien), die zum Seelenraum seiner Figuren werden.

Das Hamelner Maxx-Kino zeigt „Königin der Wüste“ in der Reihe „Kino für Kenner“: am So. um 17.15 Uhr und am Mo. um 20.25 Uhr.



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