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Kostbare Pilze wachsen auch im Weserbergland

Eine Schatzkarte für Trüffel

Berlin/Hannover. Ein kleiner, knubbeliger Klumpen: Richtig spannend sehen Trüffel nicht aus. Doch manche Leute finden die Pilze besonders lecker. Andere finden nur, dass sie müffeln. Auf jeden Fall sind sie besonders teuer: Ein Kilogramm weißer Trüffel kann mehrere Tausend Euro kosten.

veröffentlicht am 26.02.2013 um 06:00 Uhr

Wenn man in Deutschland Trüffel kauft, kommen sie meistens aus Frankreich oder Italien. Aber auch bei uns wachsen sie. Nicht die ganz Teuren. Aber solche, die mehrere Hundert Euro pro Kilo kosten.

Fabian Sievers kommt aus Niedersachsen und ist Experte für die Pilze. Er hat schon viele Trüffel gefunden. Das ist gar nicht so leicht. Trüffel wachsen nämlich unter der Erde und sind sehr selten. Fabian Sievers sucht die Trüffel aber nicht, um sie zu verputzen oder zu verkaufen. Das darf er gar nicht. In Deutschland sind die Pilze nämlich geschützt. Man darf sie nur mit einer Sondergenehmigung pflücken.

Aber warum sucht er sie dann überhaupt? Der Experte markiert die Stellen, wo er Trüffel findet. Daraus bastelt er eine Art Schatzkarte. Damit kann er sehen, wo sich Trüffel auch bei uns wohlfühlen – und wo sie gut wachsen. Fabian Sievers hat nämlich damit begonnen, Trüffel anzubauen. Das wiederum ist schon erlaubt. In einigen Jahren will er die wertvollen Pilze ernten.dpa

Pilzexperte Fabian Sievers schneidet in einem Waldgebiet im Weserbergland einen von seiner Trüffelhündin aufgespürten Trüffel an.

Lukas Schulze



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