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Erich Röttger hat schon über 2000 Tiere gefangen

Der Bisamrattenfänger von Amelgatzen

Fast könnte man meinen, einen Trapper oder Fallensteller aus James Fenimore Coopers Lederstrumpf-Erzählungen vor sich zu haben. Erich Röttger aus Amelgatzen hat in heimischen Revieren entlang von Emmer und Humme schon über 2500 Bisamratten gefangen.

veröffentlicht am 15.09.2020 um 11:00 Uhr

„Die fressen nur, was über der Wasserkante ist“, erklärt der 83-Jährige. Dabei unterhöhlen sie ähnlich wie die Biber das Flussufer und legen am Ufer einen Notausgang an. „Für die Weidetiere kann der gefährlich sein, wenn sie in die Löcher treten.“

Mit einer Schlagfalle, in der ein Apfel die Tiere anlockt, rückt Röttger den aus Nordamerika stammenden Tieren zu Leibe. „Im Gegensatz zum Nutria, der Biberratte, die bejagt wird, werden die Bisamratten nur gefangen“, erklärt er.

Früher habe er deren Felle an Jäger abgegeben. Aber: „Das Abziehen lohnt sich nicht mehr.“ Bisamratten sind reine Vegetarier und könnten gegessen werden. „Ich habe aber noch keine probiert“, sagt Röttger.

eaw



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