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Sieben Wochen nach dem Bericht: Bescheid für Erschließungsstraße ist da

Braas-Gelände: In einem Jahr sollen Kreisel und Straße fertig sein

Rinteln (dil). Im Juli wurde er erwartet, im August ist er gekommen: Der Bewilligungsbescheid des Landes Niedersachsen über 620 000 Euro für den Bau der Erschließungsstraße über das ehemalige Braas-Gelände samt Kreisel liegt im Rathaus vor. Die Ausschreibung der Arbeiten, zu denen die Stadt den restlichen Anteil von 40 Prozent der förderfähigen Gesamtsumme beitragen muss, ist abgeschlossen. Schon in den nächsten Sitzungen von Bauausschuss und Verwaltungsausschuss sollen die Ergebnisse vorgestellt und die Auftragsvergabe vorgenommen werden.

veröffentlicht am 31.08.2011 um 00:00 Uhr

„Ende September könnte Baubeginn sein“, sagt Uwe Quindt vom Tiefbauamt. „Und in etwa einem Jahr wollen wir fertig sein. Zuerst müssen die Stadtwerke aber Versorgungsleitungen und Grundstücksanschlüsse verlegen, dann kommt noch die Volksbank mit Erschließungsmaßnahmen.“

Richtigen Straßenbau erwartet Quindt erst nach dem Winter, vorher werde wohl nur eine Baustraße angelegt. Dann aber geht es richtig los. An der Einmündung in die Braasstraße wird ein Kreisel gebaut. Dafür muss der Verkehr wochenlang halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt werden, geregelt durch eine Baustellenampel.

Die neue Straße führt in 320 Metern Länge über das ehemalige Gelände des Dachziegelherstellers Braas und mündet in die Siemensstraße ein. „Dort werden wir Einmündungsradien schaffen, die auch Lastwagen und Bussen genug Platz geben“, erklärt Quindt. Die Fahrbahn wird eine Asphaltdecke bekommen, der an der Ostseite entlanglaufende Geh-Radweg wird gepflastert. Wie die neue Straße heißen soll, steht laut Quindt noch nicht fest.

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Die Volksbank in Schaumburg als Käufer des Geländes steht Gewehr bei Fuß, was die weitere Erschließung und Vermarktung des Geländes angeht. Kürzlich wurde der Bebauungsplan im Bauausschuss beraten. Demnach sind dort keine innenstadtrelevanten Sortimente, aber zum Beispiel ein grüner Markt und eine Spielhalle zulässig (wir berichteten).

Die Raiffeisen Lippe-Weser AG aus Lage hat bereits einen Getreideumschlag mit Silos errichtet und in Betrieb genommen. Einen besseren Zugang zu ihrem gerade im Bau befindlichen Zweigwerk südlich des Braas-Geländes erwartet auch die Firma Stüken, die dort nach Fertigstellung im nächsten Jahr rund 100 Mitarbeiter einsetzen will und zudem noch weitere Ausbaureserven besitzt.

Noch verschließt ein Tor an der Nordseite zumeist den Zugang zum früheren Braas-Gelände. In einem Jahr wird eine neue Straße darüber zur Siemensstraße und den dortigen Gewerbebetrieben führen.

Foto: tol



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