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Unterschriften-Aktion erfolgreich: Straßen im Hottenbergsfeld werden weiter saniert

Bauarbeiten gehen in die nächste Runde

Hameln. „Dieser Straßenausbau ist dilettantisch.“ Das meinten die Anwohner der Straße „Vor den Gründen“ im Wohngebiet Hottenbergsfeld noch im September 2011. Sie waren unzufrieden mit den durchgeführten Arbeiten und monierten, dass Einfahrten nicht sachgerecht an die Fahrbahn angepasst worden seien, die Straße starke Unebenheiten aufweise und beim Fahren auf dem Asphalt ein klapperndes Geräusch ertöne – um nur einige der Kritikpunkte zu nennen. Damals wurde von den Hausbesitzern im Hottenbergsfeld mehrfach Beschwerde bei der Stadt Hameln eingereicht. Da diese nichts fruchteten, sammelten sie kurzerhand Unterschriften, um gemeinsam an die Stadt Hameln und insbesondere Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann heranzutreten.

veröffentlicht am 02.05.2012 um 06:00 Uhr

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Inzwischen, mehr als ein halbes Jahr nach der Unterschriftenaktion, hat sich etwas getan im Wohngebiet vor der Rattenfängerstadt. Schon Ende 2011 sei man aktiv geworden, berichtet Thomas Wahmes, Pressesprecher der Stadt. „Die Zufahrt zur Straße ,Vor den Gründen‘ wurde neu hergerichtet und Pflastersteine eingebaut, so dass man nun ohne Holpern in die Straße einbiegen kann.“ Alle anderen Arbeiten, sagt er, konnten aufgrund der Witterungsbedingungen nicht mehr ausgeführt werden. „Temperaturen unter null Grad machen Asphaltarbeiten unmöglich.“

Doch aufgeschoben ist nicht gleich aufgehoben – das scheint auch die Stadt Hameln so zu sehen. Am 9. Mai beginnen die Bauarbeiten im Hottenbergsfeld erneut. Wahmes: „Alle Mängel, auf die uns die Anwohner mit ihrer Unterschriftenaktion aufmerksam gemacht haben und die wir durch den Wintereinbruch nicht mehr ausbessern konnten, werden in Kürze behoben.“

Es wird also wieder laut im Wohngebiet Hottenbergsfeld. Innerhalb von zwei Wochen sollen die noch verbliebenen schadhaften Stellen der Fahrbahn ausgebessert werden, wie die Stadt ankündigt. Um die Reparaturen durchführen zu können, muss die Straße zum Teil erneut aufgerissen oder zumindest Löcher ausgefräst werden. Nur dann kann der neue Asphalt in die Straßendecke eingebettet werden. „Das wird im Baugebiet natürlich zu Behinderungen führen“, sagt Wahmes und bittet die Anlieger schon jetzt um Verständnis.

Neben den reinen Straßenerneuerungsarbeiten sollen auch alle Kanalschächte, die noch aus der Fahrbahn herausragen, tiefer gesetzt werden, so dass die Wege besser befahrbar sind. Am 25. Mai sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und das Wohngebiet Hottenbergsfeld über gut befahrbare Straßen verfügen.

Der Artikel über den Straßenausbau im Wohngebiet Hottenbergsfeld ist am 26. September 2011 erschienen.Foto: Archiv



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