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Das Remake des Horror-Klassikers „Poltergeist“ punktet mit 3D-Effekten

Aufregend gruselig

33 Jahre ist es her, dass Tobe Hooper und Steven Spielberg böse Poltergeister auf eine nette Familie losließen – sehr zur Freude überzeugter Horrorfilm-Fans, die die Kinos stürmten. Auch die Kritik zeigte sich angenehm überrascht: „Ein handwerklich hochklassiger, geschickt gemachter Unterhaltungsfilm“, urteilte 1982 der „Filmdienst“. „Poltergeist“ – ein Klassiker der Moderne, von dem man eigentlich kein Remake erwartet hätte. Doch nun ist es da, besorgt vom britischen Regisseur Gil Kenan, gedreht in 3D und mit Computertricks, die damals so noch nicht möglich gewesen wären.

veröffentlicht am 28.05.2015 um 06:00 Uhr

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Die Geschichte ist dieselbe geblieben: Eric Bowen (Sam Rockwell) hat seinen Job verloren. Darum zieht er mit Ehefrau Amy (Rosemary DeWitt) und den Kindern Kendra (Saxon Sharbino), Griffin (Kyle Catlett) und der kleinen Madison (Kennedy Clemens) in die Vorstadt. „Poltergeist“ hält sich eng an das Original, allenfalls das Set-Design wurde modernisiert, das Familienleben der Bowens ins Jahr 2014 verpflanzt. Die Horrorszenen sind aufregend gruselig, die 3D-Effekte sparsam und effektiv eingesetzt. Packendes und unterhaltsames Genre-Kino ist so entstanden. Den Vorgänger von 1982 kann die für ein neues Publikum entstandene Neuauflage aber nicht vergessen machen.

„Poltergeist 3D“ läuft im Hamelner Maxx-Kino täglich um 17 Uhr, Fr. und Sa. auch um 23 Uhr.



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