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Im Wochenrückblick der Redaktion geht es außerdem um anonyme Briefe und die Rechtschreibreform

Artenschutz und lehrreiche Bremsmanöver

Die sonst nicht immer dem Fortschritt verschriebenen Katholiken turnen jetzt allen einen vor und schließen sich zu einem Regionalverbund zusammen. Nicht einfach, aber einfach besser, weil effizienter. Ein Rezept, mit dem die Kirche der Politik zeigt, wo es lang geht, wenn Kosten gespart und Ressourcen sinnvoll eingesetzt werden sollen. Und auf geht es zum Wochenrückblick:

veröffentlicht am 08.09.2012 um 06:00 Uhr

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Die Sache mit dem „P“. Nachdem der Dehoga sich in der vergangenen Woche für ein fehlendes „p“ in der Menükarte entschuldigt hatte, nahm die Wahl dieses Buchstabens am Veranstaltungsabend fast überhand: So sprach die Vorsitzende Gabriele Güse von perfektem Parkett und lud zu Pasta und Pudding ein. Aber beim phantastischen Publikum war es dann zu viel – denn: Phantasie schreibt man seit der Rechtschreibreform mit „F“!

Ärger mit Exoten: In seinem Interview auf unserer Dienstags-Rückseite gab Harald Wanger vor einigen Wochen „den Graupapagei beim Schultheiss“ als sein Lieblingstier an. Der Frauen hassende, über 40-jährige Vogel „Caro“, der bereits entführt wurde, mehrfach entflog und eine diagnostizierte Raucherlunge hat, ist durch dieses Interview nun ins Visier der Verwaltung geraten. Die Betreiber des Restaurants geben an, dass direkt nach Erscheinen des Artikels ein Steuerbescheid für das Tier ins Haus flatterte. Alles schön ordentlich gemäß Washingtoner Artenschutzabkommen und so. Sollte in diesem Fall tatsächlich ein kausaler Zusammenhang zwischen Interview und dem Bescheid bestehen, bitten wir um Entschuldigung!

Anweisungen folgen, Zeitung anrufen: Merkwürdige, anonyme Post erreichte in dieser Woche das Rathaus im Flecken Coppenbrügge: ein Schreibmaschinendokument im Stakkato-Stil: „Bürgschaft? Freundschaft? Weg? Sicherheit? Zukunft? Gefährdet!“ Diese und 15 weitere Zeilen sagen eine dunkle Zukunft voraus. Am Ende wird den Adressaten empfohlen, die Zeitung anzurufen. Das haben sie getan. So kann das große Unheil hoffentlich abgewendet werden. Ob das Dokument vorsorglich auf Milzbranderreger überprüft wurde, ist unklar, es waren aber bis zum Wochenende keine Krankheitsfälle bekannt. Glück gehabt!

Praktikantin am Steuer: Wie bei allen Automatikwagen hat auch beim Dewezet-Smart der linke Fuß auf den Pedalen nichts zu suchen. Erklärungen hin oder her, irgendwie fand der Fuß dann doch seinen Weg, und die Redaktionspraktikantin legt eine Vollbremsung hin, statt zu schalten. Da die schmerzhaften Lektionen im Leben meist die lehrreichsten sind, stand nach dieser Einlage einer unfallfreien Fahrt über Land nichts mehr im Wege.



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