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Warum Batterien über Erfolg oder Misserfolg von Weihnachten entscheiden können

An alles gedacht?

Ich möchte Ihnen kurz vor dem Fest noch wirklich wichtige Hinweise geben. Nicht, dass Sie es nicht selbst wüssten. Aber man muss ja jetzt an so vieles denken, da vergisst man schnell mal was. Und hier geht es darum, Weihnachten zu retten. Nicht mehr und nicht weniger.

veröffentlicht am 21.12.2019 um 08:00 Uhr

Kerstin Hasewinkel

Autor

Ressortleiterin zur Autorenseite

Dabei haben die Hersteller ja dazugelernt. Ich stell mir die bergeweise Beschwerdepost vor, die nach Weihnachten, ach was, meist Heiligabend Mitternacht per Mail, die Produzenten batteriebetriebener Spielzeuge erreicht. Also, Väter und Mütter, Opas und Omas, Onkel und Tanten, rüstet Euch. Heutzutage steht ja gottlob ein Warnhinweis gut sichtbar auf der Verpackung: Keine Batterien enthalten!!!!! Also, dringend ein paar Vorratspackungen dazukaufen.

Dieser Rat geht raus an all diejenigen, die keine heulenden Sirenen unterm Baum haben wollen. So weit scheint es ja um die vie beschworene künstliche Intelligenz nicht bestellt zu sein. Nach wie vor geht ohne Knopfzellen und Co. selbst beim Paw Patroller nichts – daran ändert auch das gigantische Imperium hinter diesem neuesten Spielzeugtrend nichts. Licht- und Soundeffekten unterm Baum – nur mit Batterien. Die müssen extra gekauft werden.

Obacht – selbst wenn auf der Packung steht: „Batterien enthalten“, wiegen Sie sich nicht in Sicherheit. Konfuzius sagt: Nicht immer hält der Schein, was er verspricht. Weihnachten ist lang. Batterien können – da vorhanden – kurzzeitig Spielzeuge zum Laufen und damit Kinderaugen zum Leuchten bringen.

Das gilt natürlich nicht nur für die Spielzeuge der Kleinen – denken Sie an die vielen Lichterketten, Eiskristalle und Kugeln, die immerhin mindestens seit dem 1. Advent brav ihren Dienst verrichten. Stellen Sie sich mal vor, das Licht geht ausgerechnet aus, wenn die Verwandtschaft vor der Tür steht.

Hier gilt die gute, alte Weisheit: Billig gekauft ist manchmal teuer bezahlt. Denn Billigbatterien trüben die Freude über das tolle neue Spielzeug möglicherweise bereits am 1. Weihnachtstag – schrilles Aufheulen aus dem Kinderzimmer.

Mit ungeahnten Folgen: Das Essen in der Küche brennt an, weil Mutter das Kind trösten muss. Da kann ich nur für Sie alle im Sinne eines friedlichen Festes hoffen, dass Sie wenigstens die Lichterkette für den Baum – gottlob mit Strom aus der Steckdose versorgt – vorab auf Funktionstüchtigkeit überprüft haben. Denn wer ist verantwortlich? Und zwar nicht nur für die fehlenden, falschen oder im zu geringen Vorrat eingekauften Batterien?

Liebe Männer, ihr geht ja gern erst am 24. los: Schon mal Schweißausbrüche gehabt? Vor einem leeren Batterieregal? Schließlich haben das hier noch ein paar mehr Leute gelesen!



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