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Wilfried Schnüll ist der einzige Wanderpate im Nordweserbereich, der gleich in zwei Landkreisen aktiv ist

Wellenförmig und glitzernd zeigt sich der Kammweg

Schaumburg (ah). Wilfried Schnüll ist in Borstel aufgewachsen und lebt seit 1961 in Schaumburg. Eigentlich ist die Kamera sein Hobby. Da die Natur rund um seinen Wohnort besonders vielfältige Motive bietet, geht er gerne draußen auf die Suche. Das Mitglied des Heimatvereins Schaumburg ist mittlerweile als Wanderwegpate unterwegs – als einziger im Nordweserbereich gleich in zwei Landkreisen: Seine 31,5 Kilometer lange Strecke, die sich aus den aneinandergekoppelten Rundwanderwegen RI 4, 5, 6 und 7 zusammensetzt, führt von der Rohdener Heide bis an die Unabhängigkeitsstraße, die ehemalige Zollstraße an der Gemeindegrenze Westendorf/Steinbergen.

veröffentlicht am 22.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.12.2009 um 10:15 Uhr

Schaumburg (ah). Wilfried Schnüll ist in Borstel aufgewachsen und lebt seit 1961 in Schaumburg. Eigentlich ist die Kamera sein Hobby. Da die Natur rund um seinen Wohnort besonders vielfältige Motive bietet, geht er gerne draußen auf die Suche. Das Mitglied des Heimatvereins Schaumburg ist mittlerweile als Wanderwegpate unterwegs – als einziger im Nordweserbereich gleich in zwei Landkreisen: Seine 31,5 Kilometer lange Strecke, die sich aus den aneinandergekoppelten Rundwanderwegen RI 4, 5, 6 und 7 zusammensetzt, führt von der Rohdener Heide bis an die Unabhängigkeitsstraße, die ehemalige Zollstraße an der Gemeindegrenze Westendorf/Steinbergen. Bei der Kontrolle der Wanderstrecke unterstützen ihn mehrere Vereinsmitglieder. Schnüll wandert abschnittsweise. Die Markierung der Wege – blaue Zahl auf gelbem Untergrund – sei zur Orientierung gut geeignet; positiv überrascht hat den pensionierten Polizisten, dass die Beschilderung in seinem Bezirk hängen bleibe.

Besonders gerne geht Schnüll den Kammweg ab dem Deckberger Pass bis nach Rohden und zurück über die Mönchebergpromenade oder auch die untere Strecke RI 5 mit Blick nach Süden in freie Landschaft, die sich wellenförmig und glitzernd präsentiere. Manchmal habe man solch einen „fantastischen Ausblick“ auch von der Paschenburg, erklärt der Wegpate. Reizvoll sei auch der 3-Burgen-Weg RI 6, der an Paschen-, Schaum- und Osterburg vorbeiführt, in deren Nähe die Schutzhütte Füßleins Ruh zur Rast einlädt. „Top“ sind laut Schnüll die Wanderwegführung und die Gastronomie in seinem Abschnitt.



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