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Vorteil: Der Bisperoder Ortseingang wird nicht mehr zugeparkt / Anbindung an Ith-Hils-Wanderweg

Pferdewiese weicht einem Wanderparkplatz

Bisperode (ll). Mit finanzieller Hilfe aus der Europäischen Union entsteht im Laufe des nächsten Jahres ein Wanderparkplatz in Bisperode. Sowohl Naherholungssuchenden und Touristen als auch Besuchern von Kirche, Schloss und Friedhof stehen dann etwa 50 neue Stellflächen für Autos zur Verfügung. Noch wird die vorgesehene Fläche am Bisperoder Friedhof als Pferdewiese genutzt, schon bald aber verspricht das geplante Leader-Projekt auch eine Entspannung der Parksituation entlang der Landesstraße 588 am südlichen Ortsrand.

veröffentlicht am 06.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 14.12.2009 um 13:41 Uhr

Wie Günter Unger von der evangelischen Kirchengemeinde am Ith berichtet, sei die Bisperoder Kirchengemeinde Träger des Leader-Vorhabens. Das ist zunächst ungewöhnlich, da sich in aller Regel nur Kommunen als Initiatoren von Leader-Projekten bewerben können. Eine Kirchengemeinde werde nach Förderrecht aber einer Kommune gleichgestellt, erklärte Heiko Wiebusch vom Planungsbüro Grontmij bei der jüngsten Sitzung der lokalen Aktionsgruppe ( der Leader-Region Östliches Weserbergland. Auf Beschluss der Aktionsgruppe kann nun die Schaffung eines Parkplatzes für Wanderer mit einem Kostenvolumen von insgesamt rund 55 000 Euro in Angriff genommen werden. Begründung: Die Ortschaft Bisperode sei Ausgangspunkt zahlreicher attraktiver Wander- und Radwanderwege mit zum Teil überregionaler Bedeutung – mit Anbindung an den internationalen Fernwanderweg, den Ith-Hils-Wanderweg und den Weser-Leine-Radweg.

Die Hälfte der Gesamtkosten wird durch die Leader-Förderung getragen, je ein Viertel der Bausumme finanzieren die Kirchengemeinde selbst und der Landkreis Hameln-Pyrmont. „Dass die Kirchengemeinde als Projektträger auftritt, ist zwar nicht der Normalfall“, sagt Günter Unger. „Aber hier hat es sich angeboten.“ Dieses Förderungsmodell hat Vorteile für viele Beteiligte: Die Kirchengemeinde habe eine Ausweichfläche, wenn viele Menschen den Friedhof, etwa bei Beerdigungen, besuchen. An der Landesstraße 588 am Bisperoder Ortseingang müsse dann nicht mehr geparkt werden. Zudem brauche sich die Coppenbrügger Verwaltung nicht an der Finanzierung des Parkplatzbaus beteiligen, da die Kirchengemeinde Projektträger sei. Und darüber hinaus werde durch die Schaffung eines zusätzlichen Fußweges der Parkplatz an den Ortskern und das Bisperoder Schloss angebunden.

Noch wird die Fläche am

Bisperoder Friedhof als Pferdewiese genutzt, wie Günter Unger zeigt. Doch schon im Laufe des nächsten Jahres soll dort ein Wanderparkplatz entstehen. Foto: ll



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