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Rastplatz in Großenwieden geplant

Biergarten mit Weserblick soll Lücke schließen

Hessisch Oldendorf (mau). Wo sich heute noch Hühner tummeln, soll im nächsten Jahr schon ein Biergarten stehen – jedenfalls, wenn es nach Lothar Ebbecke geht. Denn er möchte im Sommer 2010 neben dem Fährhaus einen kleinen Biergarten eröffnen. Ebbeke betreibt zusammen mit Karl Luhmann den Kanuverleih in Großenwieden. „Viele unserer Gäste haben uns gefragt, warum es entlang des Weserradweges eigentlich gar keine richtige Gelegenheit gibt, um mal ein Bier zu trinken oder Pommes zu essen.“

veröffentlicht am 22.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 19.04.2010 um 14:36 Uhr

Hessisch Oldendorf (mau). Wo sich heute noch Hühner tummeln, soll im nächsten Jahr schon ein Biergarten stehen – jedenfalls, wenn es nach Lothar Ebbecke geht. Denn er möchte im Sommer 2010 neben dem Fährhaus einen kleinen Biergarten eröffnen. Ebbeke betreibt zusammen mit Karl Luhmann den Kanuverleih in Großenwieden. „Viele unserer Gäste haben uns gefragt, warum es entlang des Weserradweges eigentlich gar keine richtige Gelegenheit gibt, um mal ein Bier zu trinken oder Pommes zu essen.“ Mit der Biergartenidee wandte sich Ebbeke an die Stadt Hessisch Oldendorf, den Landkreis und den Ortsrat. „Die sind alle ganz begeistert“, freut er sich, „jedenfalls hat mir noch keiner Steine in den Weg gelegt.“

Verkauf aus einem alten Zirkuswagen

Noch ist nicht alles in trockenen Tüchern, gibt

Ebbecke zu, aber schwärmen tut er trotzdem schon: „Das soll etwas ganz Exklusives werden. Keine einfache Pommesbude oder so etwas, nein. Wir lassen gerade einen Zirkuswagen umbauen. Da wird dann verkauft.“ Der Biergarten soll auf Selbstbedienungsbasis funktionieren. „Wir können neben dem Fährhaus eine Fläche für den Wagen pachten. Das ist sehr schön dort, mit Blick auf die Weser und den Sonnenuntergang.“

Und zu einem kleinen, aber feinen Biergarten gehören natürlich auch entsprechende sanitäre Anlagen. Diese können jedoch nur unter Nutzung vorhandener Gebäude – also des Fährhauses – errichtet werden, heißt es in einem Schreiben der Stadt. Eigentümer des Gebäudes ist der Landkreis Hameln-Pyrmont, der dem Vorhaben grundsätzlich positiv gegenübersteht. Das Grundstück um das Fährhaus gehört zum Teil der Stadt, zum Teil dem Landkreis. In dem Schreiben wird ebenfalls darauf hingewiesen, dass nicht nur das Gebäude, sondern auch das unmittelbare Umfeld einer dringenden gestalterischen Aufwertung bedarf. Für diese Umbaumaßnahmen rechnet der Landkreis mit einer Förderung durch das EU-Förderprogramm Leader+.

Lothar Ebbecke hofft, dass sich die Planungen nicht allzu lange hinziehen: „Ich würde am liebsten vor dem Felgenfest 2010 aufmachen, also Anfang Juni.“ Außerdem bemüht sich Ebbecke um eine ADFC-Zertifizierung. „Der Biergarten soll natürlich fahrradfahrer- und kanufahrer-freundlich sein. “ Mit dem gastronomischen Betrieb direkt an der Weser hofft Ebbecke, eine Lücke zu schließen und glaubt außerdem an Werbung für den Kanuverleih. Für eine Arbeitsgemeinschaft, die sich mit dem Thema befasst, hat Ebbecke bereits Architektenpläne anfertigen lassen. „Der Ortsrat soll stark mit eingebunden werden. Denn mit so einem Biergarten muss sich der Ort natürlich identifizieren können.“

Morgen trifft sich der Ortsrat Großenwieden und wird darüber entscheiden, wie das Projekt „Biergarten am Fähranleger“ weitergeht.

Der Fähranleger in Großenwieden bekommt vielleicht bald einen Anbau für sanitäre Anlagen.

Foto: mau



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