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Warum Johannes Schraps gewinnt, erklärt die FDP

Hase und Igel

Wahlparty bei der Dewezet – wie bei jeder Wahl auch an diesem Sonntagabend Treffpunkt für Parteien, Politiker und Prominenz. Ein Heimspiel.

veröffentlicht am 24.09.2017 um 23:40 Uhr

Maike Lina Schaper

Autor

Reporterin / Newsdesk zur Autorenseite

Auch wenn sich am Anfang noch nicht so richtig Stimmung breitmachen will, spätestens zur großen „Elefantenrunde“ ist die Dewezet- Geschäftsstelle gerappelt voll, und der Jubel tönt bis nach draußen. Bis auf AfD-Spitzenkandidat Armin-Paulus Hampel sind alle Direktkandidaten für den heimischen Wahlkreis nach Hameln gekommen, um gemeinsam mit ihren Anhängern, interessierten Bürgern und Kommunalpolitikern das Ergebnis der Bundestagswahl zu besprechen. Begleitet von großem Jubel ihrer Anhänger lassen sich die Kandidaten feiern oder – wenn es nichts oder noch nichts zu Jubeln gibt – zumindest unterstützen. Die Moderatoren, der stellvertretende Chefredakteur der Dewezet, Thomas Thimm, und Hagen Wolf, Geschäftsführer von Radio Aktiv, moderieren die Runde unterhaltsam und lassen neben gezielten Nachfragen auch Platz für Humor. Am unerwartetsten war wohl das Lob von FDP-Spitzenkandidat Klaus-Peter Wennemann an Wahlsieger Johannes Schraps (SPD). Als Erklärung, warum Schraps so gute Ergebnisse erzielt habe, meint Wennemann: „Wo immer man auftauchte, Johannes Schraps war schon da.“

Für viele Gäste der Wahlparty hängt allerdings über dem gesamten Abend auch eine trübe Wolke – das Abschneiden der AfD stößt teils übel auf. Ungeachtet dessen, wie sie selbst oder ihre Parteien abgeschnitten haben – dass sich das Wahlergebnis der Alternative für Deutschland auf Bundesebene mit deutlich über zehn Prozent abzeichnet, ist für einige „ein Schock“. Ob die Wahlparty-Gäste nun selbst politisch aktiv sind oder nicht, die AfD taucht immer wieder als allgegenwärtiges Thema auf.

Bis zur Gesprächsrunde mit den Spitzenkandidaten sorgt das zeitweilige Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD-Kandidat Schraps und dessen Kontrahenten Michael Vietz von der CDU für Spannung. Das erste Ergebnis, dass Radio-Aktiv-Chefredakteur Anton Posnak kurz nach 18 Uhr aufruft, zeigt noch ein Patt zwischen Schraps und Vietz: 38,69 zu 38,69 Prozent. Gemeinsam mit Dewezet-Videoreporter Jan-Philipp Hullmann hält Posnak die Anwesenden auf dem aktuellen Stand. Mittendrin ist auch die Dewezet-Onlineredaktion, die stetig aktuelle Wahlergebnisse liefert, und wohl den ganzen Abend die meisten Prozentzahlen, Balken und Trends gesehen hat.

3 Bilder
Respektvoller Umgang miteinander: Michael Vietz (CDU) und Gabriele Lösekrug Möller (SPD), die in diesem Jahr nicht erneut zur Wahl angetreten war. foto: Dana

Ein Gast wird auf der Wahlparty mit Lob geradezu überschüttet – und zwar über alle Parteigrenzen hinweg: Gabriele Lösekrug-Möller, die sich aus dem Bundestag verabschiedet und nicht wieder angetreten ist. Vietz, Schraps und Jutta Krellmann (Linke) werden sie vermissen …



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