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Vietz unterliegt auch in Hameln / Helfer für die Landtagswahl gesucht

Die Großen verlieren

HAMELN. 45,9 Prozent für Michael Vietz – von solchen Werten hätte der nun scheidende Hamelner CDU-Bundestagsabgeordnete am Sonntagabend sicherlich gerne mehr gesehen. Zumindest Wehrbergen bescherte ihm dieses Ergebnis. Im gesamten Stadtgebiet hatte jedoch auch in Hameln der Wahlkreissieger Johannes Schraps (SPD) die Nase vorn. Mit 46,0 Prozent fuhr der Neuparlamentarier im Wahlbezirk Klütschule 2 dann auch das beste Erststimmenergebnis des Abends ein.

veröffentlicht am 25.09.2017 um 17:10 Uhr

Frank Henke

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In der gesamten Stadt stimmten 32,6 Prozent für Vietz – das waren 5,3 Prozentpunkte weniger als 2013. Für Schraps votierten 37,3 Prozent. Seine Vorgängerin Gabriele Lösekrug-Möller hatte vor vier Jahren 4,5 Prozentpunkte mehr eingefahren. Bei den Zweitstimmen behielt die CDU jedoch in Hameln die Nase vorn: Sie kam auf 32,3 Prozent (–5), die SPD auf 28,8 (–5,7).

Im Vergleich zu ihrem Wahlkreisergebnis war Jutta Krellmann, Abgeordnete der Linken, in Hameln erfolgreicher: Statt 5,9 Prozent im Wahlkreis holte sie in der Stadt 7,7 Prozent.

Die neu in den Bundestag eingezogene AfD holte ihr bestes Zweitstimmen-Ergebnis in der Grundschule Hohes Feld. In zwei der dortigen Wahlbezirke erreichten die Rechtspopulisten 17 Prozent. 14,9 Prozent wählten die AfD-Liste im Bezirk Klütschule 4.

In diesem Jahr gingen indes mehr Hamelner an die Urne als noch bei der letzten Bundestagswahl: Die Beteiligung stieg von 69,2 auf 72,6 Prozent. Wobei das mit dem „an die Urne gehen“ so eine Sache ist: Die Briefwahl wird immer beliebter. 8704 stimmten auf diese Weise schon vor dem Wahlsonntag ab – 1630 mehr als vor vier Jahren.

Nach der Stimmzettel-Verwechslung bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr meldete die Hamelner Stadtverwaltung diesmal „keine besonderen Vorkommnisse“. Aber: Nach der Wahl ist vor der Wahl – konkret: vor der sehr nahen Landtagswahl. Und das sorgt im Rathaus aktuell für die eine und andere Herausforderung. So ist von Donnerstag, 28. September, bis Freitag, 13. Oktober, die Briefwahl möglich – auch vor Ort im Rathaus: in der Cafeteria im Erdgeschoss (Verbindungstrakt zum Hochhaus). Zudem, berichtet Verwaltungssprecher Thomas Wahmes, sei es nicht ganz einfach, für die Landtagswahl am 15. Oktober – am Ende der Herbstferien gelegen – insbesondere junge Wahlhelfer zu gewinnen. Das Wahlteam ist unter 05151/202-1646 (Kevin Kraft), 05151/202-3010 (Annette Nolte) und 05151/202-1568 (Ines Manzau) sowie über zu erreichen.



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