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Unerlaubte Entfernen vom Unfallort kein Kavaliersdelikt

Zwei Verkehrsunfälle mit Unfallflucht - Zeugen gesucht

BODENWERDER/DOHNSEN. Derzeit häufen sich Vorfälle mit anschließender Unfallflucht. In Bodenwerder als auch in Dohnsen kam es in den vergangenen Tagen zu zwei solchen Fällen. Die Polizei sucht Zeugen und weist darauf hin, dass das unerlaubte Entfernen vom Unfallort kein Kavaliersdelikt ist.

veröffentlicht am 03.02.2021 um 15:15 Uhr
aktualisiert am 03.02.2021 um 16:46 Uhr

Auf dem Rewe-Parkplatz in Bodenwerder, Ernst-Reuter-Straße, kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Einkaufswagen gegen einen fremden Pkw rollte. Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Der Vorfall wurde durch eine/n, noch unbekannte/n Zeugin/en beobachtet, die/der einen Benachrichtigungszettel an dem beschädigten Fahrzeug befestigte. Der Unfall ereignete sich am Montag, 1. Februar, um zirka 10.40 Uhr. Diese/r Zeuge/in wird gebeten sich mit der Polizeistation Bodenwerder, Tel.: 05533-97495-0, in Verbindung zu setzen.

Zu einer weiteren Verkehrsunfallflucht kam am Wochenende vom 29. bis 31. Januar in Dohnsen, Dohsener Straße/Ecke Meintweg. Dort hatte die/der Führer/in eines schwarzen Fahrzeugs einen ordnungsgemäß parkenden Pkw gerammt und sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernt. Zeugen, die Hinweise auf den Verursacher geben können werden ebenfalls gebeten sich unter der o. a. Rufnummer mit der Polizeistation Bodenwerder in Verbindung zu setzen.

Wegen der derzeitigen Häufung derartiger Vorfälle möchte die Polizei Bodenwerder alle Verkehrsteilnehmer darauf hinweisen, dass das unerlaubte Entfernen vom Unfallort (§ 142 Strafgesetzbuch) - im allgemeinen Sprachgebrauch als Verkehrsunfallflucht bezeichnet - keineswegs ein Kavaliersdelikt ist, sondern durch die Verfolgungsbehörden hart - u. a. mit Entziehung der Fahrerlaubnis als Nebenfolge - bestraft werden kann. Weiterhin sollte jeder autofahrende Bürger an der Aufklärung solcher Vergehen interessiert sein, da er auch von einer solchen Tat betroffen sein könnte und "er auf dem Schaden sitzen bleibt" oder die Versicherungsbeiträge des Vollkaskoschutzes steigen. Zeugen die solche Vorfälle beobachten werden gebeten sich die Kennzeichen der verursachenden Fahrzeuge zu notieren, möglichst die verantwortlichen Fahrzeugführer/innen zu beschreiben und sich umgehend mit der Polizei (Notruf 110) in Verbindung zu setzen.



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