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Wohnhaus brennt in Flegessen

FLEGESSEN. Mit einem Großaufgebot an Löschkräften hat die Feuerwehr am Donnerstag einen Wohnhausbrand an der Gülichstraße in Flegessen bekämpft – bis in die Nacht hinein. Um 17.40 Uhr schlugen meterhohe Flammen aus dem Dachstuhl, stand eine weithin sichtbare riesige schwarze Rauchsäule über dem Dorf.

veröffentlicht am 08.02.2018 um 18:39 Uhr
aktualisiert am 08.02.2018 um 20:59 Uhr

Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Offiziellen Angaben zufolge wurden drei Hausbewohner von Rettungskräften untersucht und betreut. Ein Mann sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, ein älteres Ehepaar habe es abgelehnt, in eine Klinik gebracht zu werden, hieß es. Die Brandursache ist noch unbekannt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Stadtbrandmeister Carsten Koch übernahm die Einsatzleitung – er wollte das Feuer von innen und von außen in die Zange nehmen lassen. Doch die Trupps, die sich mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatten, konnten die Flammen im Spitzboden nicht erreichen. Der sogenannte Innenangriff musste vorübergehend unterbrochen werden. Von der Drehleiter aus deckten Feuerwehrleute das Dach im oberen Bereich ab. Auf diese Weise konnten sie die Glutnester gezielt löschen. Da das Löschwasser auf die Straße lief und dort sofort gefror, forderte Koch den Winterdienst an. Mit einem Streuwagen wurde kurz darauf Tausalz ausgebracht. Damit war die Rutschgefahr erst einmal beseitigt. Ein Atemschutz-Gerätewagen der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Kirchohsen steuerte den Brandort ebenfalls an.

Ein Notarztfahrzeug und Rettungswagen standen in Bereitschaft. Sanis der Schnellen Einsatzgruppe (SEG) des DRK Bad Münder bauten ein Zelt mit Heizung auf, in dem sich die durchgeschwitzten und erschöpften Löschtrupps aufwärmen konnten. Die mehr als 100 Einsatzkräfte wurden zudem verpflegt. Man stelle sich auf eine lange Nacht ein, hieß es. Auch ein Fachberater des Technischen Hilfswerks Hameln war nach Flegessen gekommen. Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke sagte unserer Zeitung, in dem Haus habe es vor ein paar Jahren an nahezu derselben Stelle schon einmal gebrannt. „Ich war seinerzeit als Erster vor Ort und habe den Brand in der Küche mit einem Feuerlöscher bekämpft.“

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