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Höhenretter im Einsatz

Wanderer stürzt Hang hinab und verletzt sich

AHRENFELD. Ein Wanderer ist am Samstag bei Ahrenfeld einen 30 Meter hohen Abhang heruntergerutscht und hat sich dabei Verletzungen am Bein zugezogen.

veröffentlicht am 03.07.2021 um 21:10 Uhr
aktualisiert am 04.07.2021 um 13:26 Uhr

Maximilian Wehner 2

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Reporter / Producer zur Autorenseite

Nach Angaben von Salzhemmendorfs Feuerwehrsprecher Tobias Kramer war der Wanderer im Wald oberhalb von Ahrenfeld in Richtung Lönsturm unterwegs und wollte querfeldein eine Abkürzung nehmen. Dabei rutschte er aber einen Abhang hinab, verletzte sich dabei und konnte sich selbst nicht mehr aus seiner Notlage befreien. Immer wieder rief er laut Kramer nach Hilfe.
Zwei Kletterer, die in der Nähe waren, hörten die Rufe und eilten dem verunglückten Wanderer zu Hilfe. Daraufhin setzten die Kletterer gegen 17.45 Uhr einen Notruf ab. Die Leitstelle schickte die Feuerwehr Ahrenfeld sowie die Höhenretter aus Oldendorf sowie zwei Rettungswagen, wovon einer geländegängig ist, zur Unglücksstelle.
Doch zunächst sei die Position des verunglückten Wanderers nicht ganz klar gewesen, teilt Kramer mit. Daraufhin habe Oldendorfs Ortsbrandmeister Dirk Habenicht über Telefon Kontakt zu den beiden Kletterern aufgenommen, die ihm erklärten, wo genau der Wanderer den Hang abgerutscht war.
Noch während sich die Feuerwehr auf der Anfahrt befand, sicherten die beiden Kletterer mit Seilen den Verletzten und zogen ihn rund 20 Meter hoch. Dann sei den beiden Kletterern aber die Kraft ausgegangen.
Als die Feuerwehr vor Ort ankam, klagte der Wanderer über große Schmerzen, war aber ansprechbar. Sofort ließen die Einsatzkräfte eine sogenannte Schleifkorbtrage zu dem Verletzten herunter. Dadurch konnte der verletzte Wanderer von der Feuerwehr geborgen und gerettet werden. Anschließend wurde er dem Rettungsdienst übergeben und in ein Krankenhaus gebracht.



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