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Peugeot mit französischem Kennzeichen bei Verkehrskontrolle gestoppt

Vier mutmaßliche Einbrecher geschnappt

Bad Münder. Nach einem Einbruch sind die vier mutmaßlichen Täter in eine Verkehrskontrolle geraten und vorläufig festgenommen worden. Die Männer, die mit einem in Frankreich zugelassenen Auto unterwegs waren, sind bereits wegen Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten. 

veröffentlicht am 17.12.2015 um 13:19 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 15:07 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite

Ein Mann hat eingeräumt, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch war es in Bad Münder zu einem Einbruch in ein Fitness-Studio an der Süntelstraße gekommen. Ein  Verantwortlicher des Geschäfts war kurz nach Mitternacht von einer Alarmzentrale informiert worden. Auch die Polizei wurde verständigt. Streifenwagen aus Springe und Hameln fuhren den Tatort an. Die Beamten stellten fest, dass Fenster aufgehebelt worden war. Die Kriminellen hatten bereits das Weite gesucht. Vermutlich waren sie gestört worden.

Eine Streifenwagenbesatzung führte zur selben Zeit auf der Bundestraße 421 (Hannoversche Straße) eine Verkehrskontrolle durch. Die Polizisten stoppten einen Peugeot mit französischen Kennzeichen und kontrollierten die vier nervös wirkenden Insassen, die sich als „alte Bekannte“ in Sachen Einbruchdiebstahl entpuppten. Ein Teil der Männer war von anderen Behörden „zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben“ worden. Nach dem Fahrzeug wurde bereits nach einem Tankbetrug an der Autobahntankstelle „Zweidorfer Holz“ gesucht. Die Smartphones, die die Insassen bei sich hatten, stammen aus Diebstahlsdelikten.

Sofort wurde eine Verbindung zwischen dem Einbruch in das Fitness-Studio und den Fahrzeuginsassen hergestellt. Aufgrund eines ersten Spurenabgleichs kamen die Personen als Täter in Betracht – deshalb wurden sie vorläufig festgenommen. Es handelt sich um Männer (22, 29, 30 und 31) aus der Region Hannover und den Landkreisen Hildesheim und Celle. Die polizeilichen Maßnahmen (Vernehmungen, erkennungsdienstliche Behandlungen) konnten erst am nächsten Tag durchgeführt werden, da zunächst geeignete Dolmetscher gefunden werden mussten. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover konnten die Tatverdächtigen ihren Weg fortsetzen. Weitere Ermittlungen zu den Männern, die teilweise falsche Personalien und Aliasnamen benutzten, dauern an. Erst später entdeckten Ermittler Einbruchswerkzeug und -utensilien an der sogenannten Friedhofskreuzung. 



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