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Randaliert und Unfälle gebaut

Verwirrter Mann hält Polizei in Atem

AERZEN/DEHMKERBROCK. Am Mittwochabend verursachte ein Aerzener gleich zwei Verkehrsunfälle. Ein Mann erlitt bei einem Auffahrunfall leichte Verletzungen. Den Transporter, mit dem der Mann gegen zwei andere Fahrzeuge stieß, hatte der laut Polizeiangaben verwirrte Mann, zuvor entwendet.

veröffentlicht am 28.07.2016 um 18:03 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:59 Uhr

Frank Neitz

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Reporter / Fotograf zur Autorenseite

Gegen 22.55 Uhr erreichte die Polizei in Hameln ein Notruf. Auf einem Firmengelände in Dehmkerbrock sollte ein Mann randalieren. In einer Hand habe er ein Kantholz, hieß es zunächst. Noch während sich ein Streifenwagen auf der Anfahrt in den Aerzener Ortsteil befand, erreichte die Beamten die nächste Meldung: Der Mann habe einen VW-Transporter gestartet und sei in Richtung Aerzen gefahren. Bereits nach wenigen Metern kam der Wagen aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern und krachte gegen einen haltenden Nissan. Kein Grund für den Transporter-Fahrer; zu stoppen – er flüchtete.

Bereits gegen 23.18 Uhr kam es auf der Reinerbecker Straße in Aerzen zum nächsten Unfall. Ein 68-jähriger Aerzener wollte mit einem Mercedes von der Reinerbecker Straße in den Nelkenweg abbiegen und hatte dafür abgebremst. Plötzlich krachte dem Mercedes ein Fahrzeug ins Heck. Der Volkswagen war aufgefahren. Durch den starken Aufprall wurde der Wagen rund 50 Meter weitergeschoben. Da der 68-Jährige vorher in den Rückspiegel gesehen hatte, vermutete er, dass der Transporter ohne Licht unterwegs war.

Am Mercedes entstand ein Sachschaden in Höhe von zirka 10 000 Euro, am Nissan von rund 5 000 Euro und am VW-Transporter wirtschaftlicher Totalschaden. Der Aerzener hatte bereits am Nachmittag für einen Polizeieinsatz gesorgt. Eine Frau hatte gegen 16.40 Uhr bei der Polizei in Bad Pyrmont angerufen. Die Aerzener schilderte den Beamten, dass ihr Nachbar dabei sei, Möbel aus dem Fenster seiner Dachgeschosswohnung zu werfen. „Der Mann war den einschreitenden Polizeibeamten bereits aus zurückliegenden Einsätzen bekannt, stand aber aktuell nicht unter Betreuung“, sagte Polizeihauptkommissar Arnold Schiffling. Der Aerzener war nach einer Befragung in die Obhut von Verwandten gegeben worden – setzte sich dann aber ins Auto.



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