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Vermisster starb offenbar an Unterkühlung

ZERSEN/BAD MÜNDER. Der am Freitagmittag tot aufgefundene Mann aus Bad Münder ist vermutlich erfroren. Zu diesem Schluss sind die Todesursachen-Ermittler der Polizeiinspektion Hameln nach intensiven Nachforschungen und Untersuchungen gekommen.

veröffentlicht am 31.01.2018 um 13:03 Uhr

Foto: ube
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Die Leiche des Vermissten war von zwei Wanderern in der Nähe der Blutbachquelle am Hohenstein, oberhalb des sogenannten Totentals, im unwegsamen Gelände entdeckt worden (wir berichteten). Beamte der Tatort-Gruppe führten noch am Fundort eine Leichenschau durch. Der Tote wies Verletzungen auf, die zu einem Sturz passen würden. Möglich, dass er hingefallen ist und dadurch das Bewusstsein verloren hat. Die Staatsanwaltschaft Hannover habe bislang keine Obduktion angeordnet, da man bei den Ermittlungen nicht auf Ungereimtheiten gestoßen sei, sagte Hauptkommissar Jens Petersen am Mittwoch auf Anfrage. Hinweise auf ein Fremdverschulden seien nicht erkennbar. Am Dienstag hatte der 52-Jährige noch mit einem Geschäftsmann in Bad Münder telefoniert. Am Abend wurde er von seinen Angehörigen als vermisst gemeldet. Da bekannt war, dass der Münderaner gern ausgedehnte und mitunter mehrtägige Wandertouren unternimmt, überprüften Polizisten unter anderem sämtliche Wanderparkplätze in der Umgebung. Am Mittwochmittag wurde der VW Golf des Mannes in der Nähe von Zersen am Parkplatz „Baxmann-Baude“ entdeckt. Die großangelegte Suche nach dem Vermissten konzentrierte sich deshalb fortan auf das Hohenstein-Massiv. Die Polizei setzte einen Hubschrauber mit Wärmebildkamera, Rettungshunde und Suchmannschaften der Feuerwehr sowie einen Personenspürhund (Mantrailer) der Zentralen Polizeidirektion Hannover ein.

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