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Mit Zug nach Hannover gefahren

Vermisste Seniorin aus Bad Münder ist wohlauf

BAD MÜNDER/HAMELN. Die vermisste Seniorin aus Bad Münder ist wohlauf. Das teilte Hauptkommissar Michael Rohde am Donnerstag auf Anfrage der Dewezet mit. Die 77-Jährige, die einen Rollator benutzt, war mit dem Zug nach Hannover gefahren. Die eisige Nacht von Dienstag auf Mittwoch hatte sich die Frau, die weder eine Jacke noch einen Mantel trug, eigenen Angaben zufolge im Hauptbahnhof aufgehalten.

veröffentlicht am 10.11.2016 um 10:50 Uhr

Ulrich Behmann

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Chefreporter zur Autorenseite

Die Rentnerin wohnt in einem Seniorenheim an der Straße „Lug ins Land“. Vom Deisterhang muss sie am Dienstagnachmittag zu Fuß zum Deister-Bahnhof gegangen sein. Nach der Heimbewohnerin war mit einem Großaufgebot an Rettungskräften der Polizei, des DRK, der Feuerwehr und der Johanniter Unfallhilfe gesucht worden. Das Kommissariat in Bad Münder hatte neben Such- und Spürhunden aus zwei Bundesländern auch einen Hubschrauber aus Langenhagen eingesetzt (wir berichteten). Nach Angaben von Hauptkommissar Rohde hat die Seniorin am Mittwochabend ihren Enkel angerufen und ihm erzählt, wo sie sich befindet. Kurze Zeit später haben der Sohn seine Mutter abgeholt und zurück in die Seniorenresidenz gebracht, hieß es. In der Zwischenzeit hätten sich Bundespolizisten um die Vermisste gekümmert. Die Frau hat ihren „Ausflug“ nach Hannover offenbar gut überstanden. Ein Arzt habe sie vorsorglich untersucht, sagte Rohde. „Es geht ihr gut.“ Unklar ist, was die 77-Jährige in Hannover wollte.

Von dem seit dem 23. Oktober vermissten Hamelner Horst Rosemeier (76) gibt es dagegen immer noch keine Spur. Der Familienvater war an diesem Sonntag zwischen 9.25 Uhr und 9.50 Uhr aus dem Haus gegangen und nicht zurückgekehrt. Sämtliche Suchaktionen, die von der Polizei und von Angehörigen gestartet wurden, sind erfolglos geblieben.



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